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Dorfens Triumph im Meister-Cup

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Gewinner im Bezirksfinale: Der TSV Dorfen setzte sich gegen 38 Meister aus ganz Oberbayern durch. Am Samstag steigt das Landesfinale in Allershausen. foto: (erdinger weissbräu)
Gewinner im Bezirksfinale: Der TSV Dorfen setzte sich gegen 38 Meister aus ganz Oberbayern durch. Am Samstag steigt das Landesfinale in Allershausen. foto: (erdinger weissbräu)

Schechen - Der TSV Dorfen kann das Siegen nicht lassen. Der Kreisliga-Erste der abgelaufenen Saison gewann das Bezirksfinale im Erdinger Meister Cup.

„Das ist Kleinfeld. Die Herren Pala und Kart, die zocken da schon gut“, sagt Markus Listl, Sportlicher Leiter des TSV Dorfen. Wie gut die Herren Cüneyt Pala und Özgur Kart das am Wochenende beim Erdinger Meister Cup gemacht haben, zeigt das Endergebnis: Dorfen hat das Bezirksfinale in Schechen gewonnen - 39 Meister von der A-Klasse bis zur Bezirksliga aus ganz Oberbayern waren vertreten. Damit stehen die Isenstädter am kommenden Samstag im Landesfinale in Allershausen.

Angetrieben von den beiden Ballzauberern setzte sich Dorfen in der Gruppenphase souverän gegen Feldkirchen, Anzing, Eggstätt und Landsberied durch. Im Achtelfinale wartete dann der SV Wörth, Meister der Erdinger Kreisklasse. „Das war ganz schön eng“, sagt Listl. 1:1 stand es nach der regulären Spielzeit, ein Siebenmeterschießen musste entscheiden. Dorfen hatte das glücklichere Füßchen. Über Anzing (2:0) und Dornach (2:1) führte der Weg ins Finale - dort ging es gegen Pasing wieder an den Punkt. 4:2 gewann der Kreisliga-Meister, der sich auch gleich einen Satz Trikots vom Erdinger Weißbräu überstreifen durfte.

Dass es nochmal zu einem Hauptpreis reicht - im Landesfinale wäre das ein vollbezahltes Trainingslager - ist eher unwahrscheinlich. Am Samstag trifft Dorfen in Allershausen auf die Meister bis zur Regionalliga. Mit dabei sind Illertissen, Bayreuth und Dachau. Nicht mit dabei: Keeper Bernhard Schöberl (Nasenbeinbruch beim 2:0-Testspielsieg über Amerang), Kevin Kostner und wahrscheinlich auch die beiden, die so gern und gut zocken. „Von der Arbeit her wird’s da einfach eng“, sagt Listl. „Außerdem haben wir am Sonntag ein Testspiel. Natürlich möchte man in diesen Turnieren immer weit kommen. Aber in erster Linie geht es doch um den Spaß. Die Vorbereitung auf die neue Saison ist aber wesentlich wichtiger.“

Alexander Kaindl

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