Läufer und Sponsoren (v. l.): Michael Gilhuber, Franz Hinterwimmer, Marcus Schellhase, Johannes Klein, Fritz Rumpfinger von der Guts- und Brauereigenossenschaft Taufkirchen, Klaus Brandlhuber und Simon Peinelt.
+
Läufer und Sponsoren (v. l.): Michael Gilhuber, Franz Hinterwimmer, Marcus Schellhase, Johannes Klein, Fritz Rumpfinger von der Guts- und Brauereigenossenschaft Taufkirchen, Klaus Brandlhuber und Simon Peinelt.

Online-Challenge

Einmal von St. Wolfgang bis Rom und zurück

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
    schließen

Die St. Wolfganger Fußballer verbinden ihre Lauf-Challenge zum Petersplatz mit einer Spendenaktion.

St. Wolfgang – Das Ziel hätte man in der Vor-Osterzeit nicht besser wählen können. Die St. Wolfganger Fußballer waren auf den Petersplatz in Rom. Natürlich nur virtuell. Die A-Klassen-Kicker haben eine Online-Challenge am Laufen. „Auf den Fußballplatz können wir noch nicht“, erklärt Trainer Alexander Auhagen. „Deshalb haben wir neben unseren wöchentlichen Onlinetrainingsstunden eine Laufchallenge ins Leben gerufen.

Die Fußballer haben sich dabei einiges vorgenommen. Vom TSV-Sportheim in Sankt Wolfgang bis nach Rom, und am Ostersonntag wollen sie auch schon wieder zurück sein. Macht insgesamt 1848 Kilometer.

Rund 35 Spieler nehmen daran teil. „Um sich gegenseitig zu motivieren, sind sie in Dreier-Gruppen eingeteilt“, erklärt Auhagen. Eine Einzelwertung gebe es natürlich auch. „Gewertet wird jeder Lauf über 30 Minuten. Die Spieler schicken mir einen Screenshot ihrer Laufapp zur Kontrolle zu.“ Fast 1500 Kilometer haben die Wolfganger bereits hinter sich gebracht. Im Schnitt sind es laut Auhagen neun Kilometer pro Lauf. Michael Gillhuber ist der Fleißigste – rund 100 km Kilometer hat er schon auf den Sohlen. „Die Schnelligkeit spielt keine Rolle“, sagt Auhagen. „Mir ist neben dem Fitness- vor allem der Gemeinschaftsaspekt dieser Aktion wichtig. Dieser ist in der harten, monatelangen Lockdownzeit nur sehr schwer aufrechtzuerhalten.“

Für einen zusätzlichen Ansporn haben die Sponsoren des TSV gesorgt: Die Brauerei Taufkirchen, Gerüstverleih Schellhase, IT Beratung Klaus Brandlhuber sowie Werner Klein Elektrotechnik geben ein bisschen Fersengeld hinzu. Ein Teil davon geht in die Mannschaftskasse, „den größten Teil der Einnahmen werden die Spieler aber karitativen Zwecken zu Gute kommen lassen“, kündigt Auhagen an, der zugleich durchklingen ließ, dass die 1840 Kilometer nur das Mindestziel sind. Es soll Menschen geben, die finden die Zahl 1860 ganz passend. Wir sind uns sicher: Da geht noch viel mehr. Also, lauf geht’s, TSV!

Auch interessant

Kommentare