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Trainer Thomas Vogl möchte ein bisschen Luft für sein Team, die Gladiators, schaffen. 

Eishockey

Gierige Gladiators: Trainer Thomas Vogl will Punkte aus Spielen gegen Landsberg und Passau

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Ein bisschen Luft auf die hinteren Plätze wollen sich die Erding Gladiators an diesem Wochenende verschaffen und damit auf die Pre-Playoff-Ränge sieben und acht. Dazu sollte möglichst heute Abend (20 Uhr) das Heimspiel gegen den HC Landsberg gewonnen werden, denn bei der Auswärtspartie am Sonntag (18.30 Uhr) in Passau ist das Team von Trainer Thomas Vogl doch eher Außenseiter.

Erding Nach dem Auswärtssieg beim EHC Klostersee sind die Gladiators jetzt Fünfter mit 11 Punkten vor Landsberg (10), Waldkraiburg (9) und Klostersee (7). Das allein zeigt schon die Wichtigkeit der heutigen Partie. Nach tollem Start sind die Riverkings vom Lech zuletzt ein wenig abgerutscht, haben sie doch in den letzten drei Spielen nur einen Punkt ergattert.

„Die Spiele gegen Landsberg und Passau in dieser Saison waren lauter geile Spiele“, erinnert sich der Gladiators-Trainer. der sehr optimistisch auf das Wochenende blickt, und das hat seinen Grund: Mit Florian Zimmermann und Martin Dürr sind zwei verletzte Angreifer wieder dabei, „das bedeutet, dass wir drei ausgeglichen stark Sturmreihen zur Verfügung haben“. Vogl behauptet: „Keine Mannschaft ist so ausgeglichen wie wir, jede Reihe ist stark besetzt, jede kann scoren.“ Als Beweis führt er unter anderem die jüngste Ladehemmung von Daniel Krzizok an. „Dany ist von den Punkten her im Moment unser schlechtester Stürmer, obwohl er unser Topscorer ist“, erklärt der Coach. „Jetzt ist er nach zwei Toren in Klostersee wieder zurück in der Spur, sein Selbstvertrauen ist wieder da.“

Ein Wermutstropfen ist allerdings die schwere Schulterverletzung von Dominik Wagner, für den die Saison wohl beendet ist. Damit ist er der dritte Abwehrspieler nach Sebastian Schwarz und Konstantin Mühlbauer, den es schlimmer erwischt hat. Somit haben die Gladiators noch sechs Verteidiger zur Verfügung.

Im Tor könnte es eventuell eine Überraschung geben, denn Christoph Schedlbauer ist wieder ins Training eingestiegen. „Die Entscheidung über seinen Einsatz fällt erst nach dem Abschlusstraining“, berichtet Vogl, „aber es könnte sein, dass er gegen seinen Heimatverein drin steht.“

Mit einem Auge schielt der Gladiators-Trainer in der Tabelle sogar noch weiter nach oben, auf Rang vier. „Wir haben die Verletztenmisere überstanden, wir sind heiß, wir wollen die Punkte, wir wollen die Siege.“ Daheim sollen unbedingt die drei Zähler eingefahren werden, und dass Passau daheim nicht (mehr) unverwundbar ist, habe die jüngste Niederlage gegen Klostersee gezeigt. Vogl kündigt jedenfalls an: „Wir gehen forsch an die Spiele ran, wir wollen schnelles, aggressives, offensives Eishockey zeigen – und wir wollen sechs Punkte.“

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