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Freude pur: Die Eispiraten (v. l.) Andreas Attenberger, Thomas Hingel, Johannes Kroner und Michael Numberger bejubeln den Erfolg in Buchloe. 

Aufstiegschancen für ESC Dorfen

Eispiraten stoßen Tür zur Bayernliga weit auf

Der ESC Dorfen hat nach zwei unglücklichen, knappen Heimniederlagen mit einer kollektiv starken Leistung zuletzt beim 6:2-Sieg in Buchloe das Tor zur Bayernliga weit aufgestoßen. Jetzt müssen die Eispiraten im letzten Spiel am kommenden Sonntag daheim gegen Vilshofen nur noch den einkalkulierten Sieg realisieren, dann können sie in aller Ruhe für die nächste Bayernligasaison planen.

VON GEORG BRENNAUER

Dorfen „Meine Mannschaft hat wieder Moral gezeigt, obgleich wir in diesem Piratenduell auf Grund der einen oder anderen unnötigen Strafe stärker gefordert wurden, als dies das 6:2 aussagt“, resümierte ESC-Trainer Petr Vorisek am Sonntag auf der Pressekonferenz. Seinem Team könne er im Bezug auf den Einsatzwillen keinen Vorwurf machen. Doch habe sich insgesamt die bessere Cleverness des Bayernligisten gezeigt, betonte Pirates-Trainer Alexander Wedl. Ergänzend meinte er, dass es Hauptschiedsrichter Staber sogar noch gut mit dem ESV gemeint hätte. Den Dorfenern bestätigte der ehemalige DEL-Spieler einen verdienten Sieg, „denn wenn du da den geringsten Fehler machst, wird das von Spielern wie Thomas Vrba gnadenlos bestraft“.

Dorfen habe sehr gut gespielt, und nach dem 1:4 in der 29. Minute sei es sehr schwer geworden für sein Team, das Spiel noch zu kippen, erklärte Geretsrieds Trainer Sebastian Wanner nach dem 7:5-Erfolg am Freitag in Dorfen. Mit dem späten Training in der vergangenen Woche ab 22.15 Uhr in Bad Tölz konnte er auch nicht mehr alle Spieler motivieren, betonte der Gästetrainer. Da seine Mannschaft kein Heimspiel mehr in dieser Saison zu absolvieren habe, sei in Geretsried die Eiszeit bereits zu Ende und mit dem Bau der neuen Überdachung begonnen worden. Er habe seinen Spielern nach dem 1:4 gesagt, „wenn sie besser am Mann arbeiten und die Fehler abstellten, garantiere ich ihnen, dass sie das Spiel noch gewinnen. Meine Mannschaft hat dies angenommen und brutal gekämpft sowie am Schluss auch noch das nötige Glück gehabt.“ Wanner versprach, dass sein Team auch beim letzten Spiel am kommenden Sonntag in Buchloe nichts verschenken werde. Mit einem Geretsrieder Erfolg bei gleichzeitigem Dorfener Sieg sei dann nämlich völlig egal, wie die Haßfurt-Spiele gewertet werden

Es sei schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden, hatte ESC-Coach Vorisek nach der Geretsried-Schlappe betont. Nach einem guten ersten Drittel habe sein Team im zweiten Durchgang etwas an Konzentration verloren. Dennoch hätten die Jungs bis zum Schluss gekämpft. Der junge Tscheche Michal Horky hatte wenige Minuten vor Spielende beim Stand von 4:5 Pech mit einem satten Lattenschuss. Dennoch sei er zuversichtlich, dass seine Mannschaft im entscheidenden Spiel in Buchloe bestehen könne. Und damit hatte Vorisek letztlich Recht behalten.

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