Neues Glück im nächsten Jahr: Thomas Ostermaier (l.) – hier im Zweikampf mit Ömer Altinisik (SpVgg Altenerding, jetzt FC Langenngeisling) wird es mit der DJK Ottenhofen im nächsten Jahr erneut versuchen, aufzusteigen. ArchivFoto: Riedel
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Aufstiegskandidat DJK Ottenhofen (gelb) muss am Sonntag gegen die Zweitvertretung des SV Wörth ran.

Der Liga-Check

Die Spiele der A-Klasse 8

In der Jugend machen sie gemeinsame Sache, im Herrenbereich nicht: Am Sonntag treffen Ottenhofen und Wörths Zweite aufeinander.

TSV Dorfen II - SC Moosen II (So. 12.30 Uhr):

Mit null Punkten aus zwei Spielen hat die Zweite aus Dorfen einen kapitalen Fehlstart hingelegt. Weiterhin gebe es eine ganze Reihe von verletzten Spielern und Urlaubern, die gegen Moosen fehlen würden, so Spielertrainer Nik Jensen. Dennoch wolle man nun im Duell der Reserven versuchen, die ersten Punkte zu holen.

„Vor Moosen habe ich aber großen Respekt“, so Jensen. Es sei unangenehm gegen Moosen zu spielen. Sieben Punkte aus drei Spielen bedeutet einen Traumstart für Moosen II und Trainer Johannes Schirmbeck. Seine Mannschaft habe die Woche über „top trainiert“. Dorfen zähle für ihn „trotz des unglücklichen Starts zum erweiterten Favoritenkreis“. Unser Tipp: 1:3

DJK Ottenhofen - SV Wörth/Erding II (15 Uhr):

Ottenhofen ist als Favorit und mit der Optimalausbeute von neun Punkten in die Saison gestartet. Dementsprechend sagt Ottenhofens Abteilungsleiter, Benjamin Settles, nicht ganz ohne Stolz: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren spielerischen Leistungen“. Gegen Wörth könne man auf die Urlaubs-Rückkehrer Nico Beykirch-Wehking und Markus Morawietz zurück greifen. Allerdings falle mit Thomas Lippacher vermutlich ein weiterer Akteur aus. Da die Reserve spielfrei habe, könne der Kader mit Spielern aufgefüllt werden. Aufgrund der wenigen Gegentore der Wörther erwarte man „einen defensiv starken Gegner“. „Ottenhofen ist in diesem Spiel klarer Favorit“, lässt Wörths Abteilungsleiter Heinrich Hundsnurscher keine Zweifel aufkommen. Der SVW hat mit null Punkten aus drei Spielen einen krachenden Fehlstart hingelegt. „Die wollen aufsteigen und wir wollen die Klasse halten“, so Hundsnurscher. Wörth müsse auf die beiden Urlauber Daniel Hudler und Johannes Zimmermann verzichten. Dazu kämen auch einige angeschlagene Akteure, deren Einsatz auf der Kippe stünde. Tipp: 3:0

FSV Steinkirchen - FC Forstern II (15 Uhr):

Das Top-Team ist aktuell der FSV Steinkirchen. Verzichten müsse Trainer Kosta Papantoniou gegen Forstern II definitv auf Torhüter Tristan Kaup aufgrund einer Schleimbeutelentzündung. Andreas Huber fehle mit einer Sprunggelenksverletzung für etwa vier bis fünf Wochen. Ansonsten seien alle Mann dabei. Mit der Trainingswoche sei der Coach zufrieden gewesen. „Nach dem klaren Sieg letzte Woche wird das nun ein schwieriges Spiel gegen Forstern. Da dürfen wir nicht weniger machen. Seine Mannschaft müsse wieder schnell nach vorne spielen. Wir wollen die Punkte auf jeden Fall daheim behalten“, so Papantoniou. Für Forsterns Pressesprecher Albert Bowinzki, habe das Spiel etwas von David gegen Goliath. Wobei sich Forstern nach einem Punkt in drei Spielen in der Rolle des David befinde. „Steinkirchen hat sehr souverän alles gewonnen und viele Tore geschossen. Sie sind zurecht da oben“, so Bowinzki. Dennoch komme das Spiel zu einem guten Zeitpunkt, weil die erste Forsterner Mannschaft spielfrei habe und so keine Spieler an die Erste abgestellt werden müssten. „Wenn wir gegen Steinkirchen punkten, dann an diesem Wochenende“. Tipp: 3:2

FC Lengdorf II - FC Inning (15 Uhr):

Mit minus elf Toren und null Punkten ist die Zweitvertretung der Lengdorfer die Schießbude der Liga und Tabellen-Letzter. Auch wenn zum Heimspiel gegen Inning wohl einige Reservisten der Ersten Mannschaft mithelfen werden, um endlich die ersten Punkte einzufahren, sind die Gäste eindeutiger Favorit. „Bis auf drei Stammspieler, die nun ausfallen, sind alle dabei und wir wollen unbedingt zu Hause punkten“, so Lengdorfs Volkmer Schrafen. Inning ist noch ungeschlagen, mehr Punkte hätten sich die Verantwortlichen aber wohl dennoch gewünscht. In Lengdorf könne man bis auf die Langzeitverletzten Dominik Tristl und Jakob Hattensperger alle Spieler aufbieten, sagte Trainer Manuel Hahn. Entsprechend hoch sei auch die Trainingsbeteiligung: „Es macht richtig viel Spaß mit den Jungs und man merkt, dass sie nach zwei Unentschieden nun darauf brennen, den ersten Dreier einzufahren“, so Hahn. Betrachte man das Inninger Auftaktprogramm und die bisherigen Ergebnisse Lengdorfs, laufe man Gefahr, den Gegner zu unterschätzen. „Das werden wir auf keinen Fall machen, weil ich Lengdorf stark einstufe“, so der FCI-Coach. Er rechne damit, dass „zwei , drei Spieler von der Ersten Lengdorfer Mannschaft abgestellt“ werden könnte, die ja schon am Freitag gespielt hat. Tipp: 0:3

TSV St. Wolfgang - BSG Taufkirchen II (15 Uhr):

Als Favorit gestartet war für St. Wolfgang bislang jedes Ergebnis einmal dabei. So richtig rund läut es beim TSV noch nicht. Gegen die Zweite der BSG ist man zu Hause eigentlich unter Zugzwang. Doch die Taufkirchener haben schon einmal mehr gepunktet als die St. Wolfganger. „Mit Taufkirchen kommt ein Gegner, der sich gerade defensiv in guter Form präsentiert und noch ungeschlagen ist. Wir haben uns aber unter der Woche gut vorbereitet und wollen die Punkte bei uns behalten.“, so St. Wolfgangs Abteilungsleiter Bernhard Deuschl. Weiterhin seien viele Spieler verletzt und die Startelf müsse vermutlich erneut umgebaut werden. Laut Taufkirchens Florian Pell wolle man gegen Titelfavorit St. Wolfgang den Trend aus den ersten drei Spielen beibehalten. „Wir sind uns aber definitiv der Schwere der Aufgabe bewusst“, so Pell. Die Eindrücke im Training seien positiv gewesen. Neben Alex Fürmetz falle auch Martin Lechner mit Muskelproblemen aus. Dagegen kehre Andre Rieder nach siebenwöchiger Verletzungspause in den Kader zurück. Tipp: 2:2

Sebastian Voichtleitner

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