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Riesenspaß beim Tennis: Solche Bilder – einst aufgenommen in Taufkirchen – liefert der Sport hoffentlich bald wieder. Bei Trainingseinheiten müsste natürlich der Corona-bedingte Sicherheitsabstand größer sein. Archivbild.

Vielleicht sind sogar Doppel möglich

Erdings Tennisclubs stehen bereit für den Saisonstart

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Grünes Licht für die Wiederaufnahme des Tennis-Spielbetriebs. Erdings Vereine sind bereit und warten auf die Details zu den Auflagen.

ErdingGut möglich, dass Alexander Dittrich die Forsterner Tennissaison eröffnet. „Als Abteilungsleiter könnte ich mir eigentlich das Recht nehmen“, sagt er lachend. Doch für ihn zählt eigentlich nur: „Am Montag geht’s endlich wieder los.“ Ein erster Rundruf bei den Tennisvereinen im Landkreis macht klar: Die Clubs stehen bereit.

FC Forstern: Aktuelles per Videobotschaft

„Unsere sechs Tennisplätze sind hergerichtet“, meldet Forsterns Abteilungsleiter Dittrich. Zwar seien ehrenamtliche Arbeiten nur in engen Grenzen erlaubt gewesen, „aber das war bei uns sowieso kein Problem, weil wir eine Fremdfirma beauftragt haben“, erklärt Dittrich. „Sie hat den Sand ausgetauscht, und unser Platzwart hat gewalzt und gewässert.“ Am Wochenende werden nur noch der Sichtschutz und die Netze aufgehängt. „Ich muss mich noch bei der Gemeinde erkundigen, wie viele Leute gemeinsam daran arbeiten dürfen“, berichtet Dittrich.

Geklärt werden müsse zudem noch, wie man Spielbetrieb und Social Distancing vereinbart. „Wir setzen uns diese Tage noch zusammen“, sagt Dittrich. Möglich sei zum Beispiel, dass online die Plätze für 90 Minuten gebucht werden können. Gespielt werden dürfen dann nur eine Stunde. So könne man den Kontakt zu dem nächsten Spielenden vermeiden. „Aber das sind jetzt nur erste Überlegungen“, sagt Dittrich. Der BTV werde am Donnerstag Hygiene-Vorschriften ausarbeiten. „Danach werden wir uns richten.“ Dittrich bedauert, dass „eins, was das Forsterner Tennis ausmacht“, nicht gehen wird: „Dass sich die Leute nach dem Sport noch ein, zwei Stunden zusammensitzen.“ Und noch was findet er schade. „Ausgerechnet für Montag ist ein Temperatursturz angesagt.“ Tennis bei acht Grad – nicht der optimale Start. Wie es am Montag konkret losgeht, will Dittrich den Mitgliedern am Sonntag in einer Videobotschaft mitteilen.

TC Erding: Die Plätze brauchen die Spieler

Dank einer Fremdfirma und den beiden fest angestellten Platzwarten sind die zehn Erdinger Courts im Freien und drei Plätze in der Halle bestens präpariert. „Es tut den Plätzen nicht gut, wenn nicht darauf gespielt wird“, erläutert TCE-Vorsitzender Alexander von Gerichten. „Jeder der spielt, läuft den Boden fest und wässert ihn danach auch.“ Am Montag geht’s los.

Auf Reservierung verzichtet der Verein. „Wer als erstes kommt, darf auch spielen“, sagt von Gerichten. Welche Regeln in Bezug auf Social-Distancing eingehalten werden müssen, da wartet der TCE die Vorgaben des Verbands ab. „Die 23 Meter zwischen den beiden Spielern sollten reichen“, meint von Gerichten, aber es gehe auch um Themen wie Umkleiden und soziale Kontakte. „Unser Wirt will Essen zum Mitnehmen anbieten“, sagt der Vorsitzende, der die Mitglieder via Newsletter und Internetseite benachrichtigen will, sobald die wichtigsten Fragen zum Procedere geklärt sind.

FC Langengeisling: Heiß auf Ballwechsel

„Die vier Plätze in Langengeisling werden am Montag bereit sein“, verspricht FCL-Pressesprecher Klaus Eicher. „Natürlich werden nur Einzel gespielt. Und um den hygienischen Vorschriften gerecht zu werden, werden wir flexible Spielzeiten einrichten. Wer kommt, der hat eine Stunde garantierte Spielzeit, muss aber danach nur runter, wenn schon jemand wartet.“ Das folgende Spielerduo solle dann warten, bis die Vorgänger den Boden abgezogen und den Platz verlasen haben. Auch Eicher freut sich schon auf Montag, vielleicht werde aber die Saison auch erst am Mittwoch eröffnet. „Wenn es regnet, lassen wir natürlich niemand auf den Court“, sagt Eicher und fügt schmunzelnd hinzu: „Ich fürchte, dass wir das dann kontrollieren müssen, denn alle sind schon total heiß auf die ersten Ballwechsel.“

SG Reichenkirchen: Erst die Mannschaftsspieler

„Es müssen nur noch die Netze montiert werden“, meldet Martin Kern von der SG Reichenkirchen, der betont: „Es werden nur Einzel gespielt unter Wahrung der Abstandsregeln.“ Die ersten, die auf den Platz dürfen, seien die Mannschaftsspieler. Ansonsten können jederzeit Hobbyspieler auf den Platz. „Und ein Tag wird für Hobbyspieler freigehalten.“

TC Dorfen: Erst ab 18. Mai Trainingsbetrieb

„Unsere fünf Plätze am Volksfestplatz sind bereits zu 95 Prozent fertiggestellt, und wir können am 11. Mai starten“, meldet Klaus Huber vom TC Dorfen. Die beiden Gründungsplätze in Hausmehring seien aus dem Jahr 1928 und bei der Instandsetzung etwas aufwändiger. „Nach den Angaben unseres Technischen Leiters Michi Loipführer können diese Plätze den Mitgliedern auch bald zur Verfügung gestellt werden“, so Huber, für den klar ist, dass alle Auflagen, die Staat beziehungsweise Verband ausgeben, umgesetzt werden. „Das Vereinsheim, die Umkleideräume und die Duschen bleiben noch geschlossen. Der Trainingsbetrieb wird frühestens ab 18. Mai in kleinen Schritten hochgefahren.“ Auch für den Fall, dass es anfangs nach der langen Durststrecke einen riesigen Run auf die Plätze gibt, ist der TCD gerüstet. „Unsere neue WebCam ermöglicht den Mitgliedern die Auslastung der Plätze festzustellen“, erklärt Huber. Auf den über 6000 Quadratmetern sollte es auch möglich sein, beim Warten die nötige Distanz einzuhalten.

SpVgg Langenpreising: Arbeiten mit Maske

„Unsere Tennisplätze sind bis auf wenige Vorbereitungsarbeiten – Netze, Stühle, Blenden und Regenrinnen – einsatzbereit“ meldet Anna Wagner. „Diese sollen am Samstag in einem Arbeitseinsatz, „bei dem selbstverständlich die Abstandsregeln zu beachten und Masken zu verwenden sind, erledigt werden“, so die Langenpreisinger Pressesprecherin weiter. Klubhaus und Umkleideräume würden noch geschlossen gehalten werden.

„Trainingsgruppen werden wir vielleicht ab Ende Mai wieder bilden können, wenn wir feststellen, dass sich bis dahin alle vernünftig verhalten haben. Es sei denn, der BTV gibt hierfür bereits in seinen Vorgaben, die in den nächsten Tagen herausgegeben werden sollen, grünes Licht“, so Wagner weiter. Mit den Trainern müsse noch geklärt werden, ob sie beim Training die Abstandsregeln einhalten können.

Eine Beschränkung des Spielbetriebs auf Einzel ist für Wagner nicht nachvollziehbar, „da wir auch beim Doppel direkte Kontakte vermeiden können und gerade die älteren Menschen, für die der Sport sehr wichtig ist, in erster Linie nur noch Doppel spielen. Beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Annäherungen an andere Personen wesentlich größer – und hier zudem mit Personen, die sich kennen und gegenseitig aufeinander achten.“

Die SpVgg-Mitglieder hätten die tennislose Zeit akzeptiert. „Dass bei den schrittweisen Lockerungen insbesondere die weitgehend kontaktlosen Sportarten bisher nicht berücksichtigt worden sind, hat jedoch zunehmend zu Unverständnis und Anfragen geführt, zumal es ja auch schon Bundesländer gibt, bei denen bereits wieder Tennis gespielt wird“, weiß Wagner.

SC Moosen: Erst die BTV-Infos abwarten

Die Moosener Tennisplätze sind noch nicht hergerichtet, „weil wir die Regeln befolgt haben“, wie SCM-Chef Manfred Slawny sagt. „Jetzt wird aber mit Hochdruck daran gearbeitet. Die Mitglieder sind natürlich schon ganz heiß drauf.“ Für die Erstellung der Platzbelegung möchte Slawny erst die Infos vom BTV abwarten. Und wer darf als erster auf den Platz? Slawny: „Da bin ich auch gespannt, aber ich habe den Freudenschrei der Mitglieder schon verspürt.“

SV Hörlkofen: Pause kam ganz gelegen

„Wir könnten sofort anfangen“, meldet Karl Eder vom SV Hörlkofen. Jetz gelte es, die Vorgaben des BTV abzuwarten und dies umzusetzen. „Da die Saison sowieso erst in der ersten Mai-Woche beginnt, hat sich eh nicht viel geändert“, meint Eder. Lediglich auf Events wie das Platzeröffnungs- und Schleiferlturnier müsse man heuer verzichten. Die tennislosen Wochen bezeichnet Eder als „eigentlich ganz entspannt“. Nachdem der HSV die Hallensaison noch beenden konnte, sei so manchem eine kurze Pause gelegen gekommen. „Letztlich sind wir aber schon sehr froh, dass es jetzt doch wieder los geht – ob mit oder ohne Einschränkungen.“

TC Oberding: Walzen am Wochenende

Zwar wurden die Oberdinger Tennisplätze im März von einer Firma hergerichtet, „doch seitdem konnten wir ja nichts mehr darauf machen“, erklärt TCO-Vorsitzende Ute Attenberger. „Am Wochenende wollen wir aber die Anlage in spielbereiten Zustand versetzen, also bewässern, walzen, Netze aufhängen und so weiter.“ Die Pläne für das Social-Distancing seien momentan „nur vage“. Gewisse Maßnahmen wie die Sperrung des Vereinsheims und der Umkleiden seien klar, „aber bevor wir loslegen können, warten wir die genauen Vorgaben des BTV ab“. Das gelte auch für die Belegung der Plätze. Ein Online-Reservierungssystem sei aber durchaus denkbar: „Ich weiß, dass ich mich auf die Vernunft unserer Mitglieder verlassen kann.“

TC Isen: warten auf die BTV-Infos

Die Isener Tennisplätze sind spielbereit. „Wir haben Anfang April eine Ausnahmegenehmigung vom Markt Isen bekommen, um unter strengen Auflagen unsere Plätze aufbauen zu können“, erklärt TCI-Pressesprecher Stephan Köpernik. Der Verein wartet nun auf die Hygiene-Richtlinien des BTV. „Das ist für uns auch das maßgebliche Dokument, nach dem wir uns richten werden.“ Köpernik spricht von einer „riesen Vorfreude aufs Spielen, und wir erwarten einen großen Andrang am Montag – vor allem, wenn das Wetter passen sollte“. Eine Warteliste gebe es keine, „und auch sonst wird natürlich niemand bevorzugt behandelt. Sollte es Engpässe geben, werden wir uns eine Lösung überlegen müssen – vor allem, um Gruppenbildungen beim Warten zu vermeiden“.

Bei allem Verständnis für die Auflagen sei zuletzt die Ungeduld gewachsen. „Dann ist auch noch unser neuer Kleinfeldplatz, der an die Ballwand anschließt, fertig geworden. Da mussten wir einmal eine nette Mail in den Vereinsverteiler schreiben, dass auch das Spielen dort leider noch nicht erlaubt ist. Ansonsten haben sich aber alle an die Regeln gehalten“, so Köpernik weiter.

FC Hohenpolding: Helfer haben Erstrecht

Der FC Hohenpolding wird am Wochenende seine Plätzen fertig stellen. Die Belegung ist laut Eugen Brenninger auch schon klar: „Spielen dürfen als erstes die, die die Plätze hergerichtet haben. Daher ist auch keine Warteliste erforderlich. Es waren bis jetzt nur fünf Helfer, die immer höchstens zu dritt beim Arbeiten waren“.

FC Finsing: Bis 17 Uhr für Kinder und Rentner

„Unsere zwei Ganz-Jahres-Plätze sind immer bereit. Die drei anderen sind gerade in Arbeit und werden am übernächsten Wochenende fertig“, meldet Walter Thiess vom TC Finsing. Sobald der BTV alle Vereine über das Hygiene-Konzept informiert hat, werde der TC das auch umsetzen. Wie werden die Plätze belegt sein? Thiess: „An den Wochentagen können Kinder und Jugendliche bis 17 Uhr sowie Rentner auf die Plätze.“ Abends sei an einigen Tagen für die Mannschaften Tage reserviert. An den Wochenenden gelte die Vorreservierung im Schaukasten. Der Jugendwart bereite gerade noch die Trainings-Übersicht der Kinder und Jugendlichen vor.

TC Taufkirchen: Coole Videos der Jugend

„Das Bittere war, dass wir den Winter über auf unseren neuen Sportas-Ganzjahresplätzen spielen konnten und plötzlich im Frühling sperren mussten“, sagt Manfred Stanggassinger. „Andererseits stehen diese Plätze natürlich sofort zur Verfügung. Die Sandplätze wurden von einer Firma hergerichtet. Nachdem sie noch etwas feucht sind, können wir hoffentlich am Wochenende walzen“, erklärt der Vorsitzende des TC Taufkirchen weiter. Jetzt wartet man auf die Vorgaben des BTV. „Auf jeden Fall sind schon Plakate in Auftrag gegeben, die auf das Abstandhalten hinweisen“, sagt Stanggassinger. „Wir vertrauen auf die Vernunft der Mitglieder und werden sie per Email am Wochenende informieren. Das Vereinsheim wird natürlich erst einmal nicht bewirtschaftet.“

Und wer darf am Montag zuerst auf den Platz? „Der Präsident, dann die Vize“, witzelt Stanggassinger. „Wir haben acht Plätze, die alle genutzt werden können. Wer später kommt, muss ein wenig warten, das hat bisher gut geklappt.“ Und wie war’s in den vergangen Wochen? Stanggassinger: „Schwer war es, die Traurigkeit der Menschen zu sehen. Doch die Mitglieder wissen, dass sie uns als Vorstand Schwierigkeiten machen würden, deshalb halten sie sich an die Regeln.“ Der TCT-Chef versichert, er habe nur freundliche Rückmeldungen erhalten. „Am Schönsten war eine Video-Challenge unserer Jugend. Sie hat sich wahnsinnig kreativ gezeigt und Tennis zu Hause, über den Häusern der Dächer, auf der Terrasse und im Garten mit den coolsten Kunststücken gespielt. Da überlegen wir uns noch, einige Videos zu prämieren.“

TCME: Auch Doppel sollten möglich sein

Weil die Plätze des TC Moosinning-Eichenried bereits Anfang März gesetzt und danach regelmäßig gewalzt und gewässert wurden, stehen in den nächsten Tagen nur noch kleinere Arbeiten an. Pressesprecher Wolfgang Zierz: „Derzeit gehen wir davon aus, dass zunächst nur Einzelpartien möglich sein werden, hoffen aber auf ein schnelles Signal, dass die gleichzeitige Nutzung der Plätze auch für weitere Spieler, zum Beispiel im Doppel und Training, erlaubt wird, da das erforderliche Social-Distancing auf einem Tennisplatz zumindest im Freizeitbereich gut einhaltbar ist“. Eine Wartezeit zwischen zwei Platzbelegungen erachtet der Verein „für derzeit nicht erforderlich. Es stehen drei verschiedene Zugänge zu den Plätzen zur Verfügung. Darüber hinaus verfügen wir über eine große Wartefläche zwischen den Plätzen 1 und 2 mit einer zusätzlichen, über 25 Meter langen Sitzgelegenheit, die es den Spielern ermöglichen wird, mit gebotenem Abstand auf den frei werdenden Platz zu warten.“

Mit den fünf Sandplätzen habe man die Nachfrage „eigentlich immer ganz gut befriedigen können“, so Zierz weiter. Der TCME regle die Belegung der Plätze seit jeher über ein namentliches Stecksystem, durch das der Platz und die Uhrzeit per Namensschild reserviert wird. Zierz: „Eigentlich wollten wir das schon lange abschaffen, jetzt wird es uns aber noch gute Dienste bei der Organisation eines den Auflagen gerecht werdenden Spielbetriebes leisten.“ Von einer Warteliste sehe man ab, es gelte „first come, first serve“. Der Verein werde sich mit Blick auf den Plan des BTV, die Punktspielrunde ab Anfang Juni starten zu lassen, aber vorbehalten, einzelne Uhrzeiten für Mannschaftsspieler zu reservieren.

TC Inning: Zwei der viel Plätze sind fertig

„Wir werden zwei der vier Plätze unter Beachtung der geltenden Distancing-Regeln am Wochenende spielbereit herrichten“, kündigt Innings Tennischef Norbert Gruber an. Früher sei es nicht möglich, da der Verein alle Arbeiten selbst erledige. Nur Firmen wäre es erlaubt gewesen, die notwendigen Arbeiten bereits während der Ausgangsbeschränkungen auszuführen. Die Regeln zur Einhaltung der Auflagen werden übers Wochenende vor Öffnung der Plätze erarbeitet, an den Plätzen veröffentlicht und den Mitgliedern digital zugestellt. Gruber erwartet vor allem von den Mannschaftsspielern Anfang nächster Woche einen starken Andrang, „da ja auch einige Kurzarbeit und dadurch auch Zeit haben. Auf der anderen Seite hilft das auch, die Spielzeiten zu entzerren.“ Natürlich ist die Ungeduld gestiegen, berichtet Gruber. „Allerdings hat der BTV seine Mitglieder immer zeitnah informiert, und auch bereits im März den Start der Punktspielrunde auf Anfang Juni verlegt.“

SpVgg Neuching: Ausnahme für Weindl

Dass die Neuchinger Tennisplätze sofort bespielbar sind, liegt vor allem am privaten Arbeitseinsatz der Familien Hermansdorfer und Weindl, bericht SpVgg-Pressesprecherin Corinna Wolf. Die Herausforderungen des Social Distancing bezeichnet sie als „spannend mit nur zwei Plätzen und hoch motivierten Spielern und Spielerinnen“. Vorerst gebe es nur Einzel mit striktem Reservierungsgebot, begrenzt auf maximal zwei Spielstunden (außer der Platz wäre im Anschluss noch frei). An das Spielverbot der vergangenen Woche hätten sich alle gehalten. Nur Spitzenspieler Michael Weindl und seine Freundin durften dank Sondergenehmigung und Auflage den Platz schon früher nutzen, erzählt Wolf.

FC Lengdorf: Spielen jetzt die Fußballer?

„Die drei Lengdorfer Plätze sind soweit spielbereit. Nur die Netze müssen noch im Laufe des Montags montiert werden“, berichtet Abteilungsleiter Bernhard Eichner, der auf die weiteren Information des Verbands wartet. Für den Arbeitseinsatz während der Ausgangsbeschränkung hatte der FCL die Genehmigung der Gemeinde erhalten. Nächste Woche werde sich die Abteilungsführung Gedanken machen, ob der FCL mit beiden eigentlich gemeldeten Mannschaften an der Medenrunde teilnimmt. Den ganz großen Andrang nach der tennislosen Zeit erwart Eichner nicht. „Wir haben einen gewissen Pool an Spielern, wie zum Beispiel, unsere Rentner, die tagsüber spielen.“ Gut möglich sei aber, dass einige Fußballer das Tennisspielen wieder entdecken. Eichner bedauert, dass derzeit das Gesellschaftliche zu kurz komme. „Nach dem Spiel noch zusammenzusitzen, das gehört einfach beim Tennis dazu.“ Gespannt ist er auch, wie der BTV die Anfahrten zu Auswärtsspielen regelt. „Dass eine Mannschaft mit vier Leuten im Auto anreist, dürfte schwierig werden.“

Dieter Priglmeir

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