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Erdinger Karate-Trio erobert Paris

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Den dritten Platz bei den Paris Open belegten (v. l.) Susanne Beinvogl, Lisa Kirchner und Marina Albers. f.: privat
Den dritten Platz bei den Paris Open belegten (v. l.) Susanne Beinvogl, Lisa Kirchner und Marina Albers. f.: privat

Erding - Mit einer Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb kehrten drei Erdinger Karate-Mädchen von den Paris Open aus Frankreich zurück.

Mit den Paris Open, das zu den weltweit hochrangigen Karate-1-Turnieren gehört, begann für viele internationale Top-Athleten das neue Wettkampfjahr. Neben über 900 Teilnehmern aus 68 Nationen aus allen Kontinenten gingen auch die Erdinger Karatekas Marina Albers, Susanne Beinvogl und Lisa Kirchner in der französischen Haupstadt für den Bayerischen Karate Bund an den Start.

Im stark besetzten Feld der Kata Damen Einzel waren 90 Starterinnen gemeldet. Beinvogl traf in der ersten Runde auf die Italienerin Francesca Reale und musste sich trotz einer dynamischen Annan mit 2:3 Kampfrichterstimmen knapp geschlagen geben. Kirchner überzeugte in der ersten Runde mit einer starken Gojoshiho Sho und kämpfte sich in die nächste Runde, wo sie auf die französische Nationalkader-Athletin Alexandra Feracci traf. Mit ihrer Gojushiho Dai konnte sie zwar zwei Stimmen für sich gewinnen, schied aber trotzdem aus. In der ersten Runde konnte Albers mit ihrer Gojushiho Dai gegen die Französin Elisa Pépin mit 4:1 Stimmen punkten. Gegen die italienische Nationalkaderathletin Michela Pezzetti unterlag Albers trotz einer spritzigen Unsu.

Bei neun gemeldeten Kata-Damenteams musste ausgerechnet das Erdinger Team als einziges vier Runden bestreiten. Trotzdem betraten die drei jungen Frauen in der ersten Runde die Kampffläche voller Selbstvertrauen und gingen mit einer synchronen Gojushoho Sho und 5:0 Stimmen eindeutig als Sieger aus dem Kampf gegen eine französische Mannschaft hervor. In der nächsten Runde wartete das international oft erfolgreiche Nationalteam aus Mazedonien auf die Bayern-Mädels. Albers, Beinvogl und Kirchner legten mit einer dynamischen Gojushiho Dai ordentlich vor, Mazedonien zeigte eine perfekt synchrone Suparinpei. Wider Erwarten zogen die Kampfrichter 3:2 Flaggen für die Erdinginnen, die ihr Glück kaum fassen konnten und somit um den Einzug ins Finale kämpfen durften.

Mit der Kata Kanku Sho gaben sie ihr Bestes, unterlagen aber dem französischen Team des Annecy Dojos. Im Kampf um den dritten Platz präsentierten Kirchner, Albers und Beinvogl gegen das italienische Team aus der Lombardei eine spritzige Unsu und ein spektakuläres und kämpferisches Bunkai. Mit 5:0 Kampfrichterstimmen entschied das Erdinger Team das Duell klar zu seinen Gunsten und freute sich die Bronzemedaille. mal

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