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Erdinger Karate-Trio hält Bayerns Fahne hoch

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Über ihren fünften Platz bei der Karate-Europameisterschaft freuen sich (v. l.) Lisa Kirchner, Susanne Beinvogl und Marina Albers. foto: fkn
Über ihren fünften Platz bei der Karate-Europameisterschaft freuen sich (v. l.) Lisa Kirchner, Susanne Beinvogl und Marina Albers. foto: fkn

Erding - Bei den Karate-Europameisterschaften der Regionen belegte das Erdinger Kata-Team in der Türkei den fünften Platz.

Das Karate-Trio Marina Albers, Lisa Kirchner und Susanne Beinvogl vom TSV Erding hatte im Herbst den ersten Platz bei der deutschen Meisterschaft der Länder erreicht und durfte nun bei den Europameisterschaften der Regionen im türkischen Izmir für Bayern an den Start gehen. Unter den 15 gemeldeten Mannschaften aus neun Ländern waren nicht nur Vertreter der einzelnen Regionen eines Landes, sondern auch einige Nationalmannschaften dabei, etwa aus Kroation, Serbien, Russland und der Türkei.

Die drei Kata-Athletinnen aus der Herzogstadt, die von ihrem Landestrainer Franz Fenk begleitet wurden, hatten sich viel vorgenommen und sich in den Wochen zuvor mit Heimtrainerin Irmgard Borgs mit bis zu fünf Trainingseinheiten pro Woche intensiv auf das sportliche Großereignis und das Highlight dieses Wettkampfjahres vorbereitet.

In der ersten Runde stand die Bayern-Equipe einem der türkischen Teams gegenüber. Mit einer synchronen Gojushiho Sho legten die Mädels aus der Semptstadt ordentlich vor und bezwangen ihre Gegner souverän mit 5:0 Kampfrichterstimmen. Mit der Mannschaft aus dem italienischen Kalabrien wartete dann ein starker Gegner auf Kirchner, Beinvogl und Albers, die eine dynamische Gojushiho Dai zeigten. Doch die italienischen Karateka hielten mit einer synchronen und spritzigen Unshu dagegen. Am Ende dieser spannenden Begegnung entschieden sich die internationalen Kampfrichter für das bayerisches Team, das sich damit ins Poolfinale vorgekämpft hatte.

Dort trat es dann gegen das Nationalteam aus der Türkei an, das bereits Siege gegen Spanien und Serbien gefeiert hatte und mit einer einwandfrei vorgetragenen Kata das Poolfinale eröffnete. Das Erdinger Team trat mit einer spritzigen Kanku Sho an, die es zum ersten Mal bei einem Wettkampf präsentierte. Am Ende ging die türkische Nationalmannschaft aus dieser Begegnung als Sieger hervor und sicherte sich im Finale gegen Kroatien auch die Goldmedaille.

Albers, Beinvogl und Kirchner mobilisierten in der Trostrunde nochmals alle Kräfte, als sie im Kampf um den dritten Platz gegen das starke Team aus der Kata-Nation Spanien ein viertes Mal auf die Matte treten mussten. Spanien legte mit einer top-synchronen Annan und einem kämpferischen Bunkai ordentlich vor. Das Team aus Bayern gab mit der dynamischen Kata Unsu sein Bestes und zeigte das dazu entwickelte spektakuläre Bunkai. Am Ende sicherten sich die Spanierinnen die Bronzemedaille. Die Erdingerinnen freute sich trotzdem über den hervorragenden fünften Platz bei den Europameisterschaften der Regionen. (mal)

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