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Unverhofft aufs Podium: Lion Florian hatte nach den bescheidenen Quali-Runden nicht mit Rang drei bei den ADAC-Masters gerechnet.

ADAC MX Masters

Erdings Motocrosser Lion Florian schafft aufs Podium

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Toller Erfolg bei den ADAC MX Masters. Im ersten Lauf fuhr der 18-jährige Erdinger aufs Treppchen.

Erding/Bielstein– Nach Bielstein, 50 Kilometer östlich von Köln, verschlug es Lion Florian. Er sammelte Punkte für dieADAC MX Masters. Im ersten Lauf fuhr der 18-jährige Erdinger sogar aufs Treppchen. Im zweiten Rennen kam er auf Rang sieben. Das bedeutete letztlich Platz vier bei diesem Youngster Cup. Im Gesamtklassement kletterte er auf Platz 13.

Der Bielsteiner Waldkurs ist 1655 Meter lang. 49 Meter beträgt der Unterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt der Strecke. 26 WM-Läufe gab es bereits auf diesem Hartboden. Aber auch die ADAC-Serie, bei der insgesamt 250 000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet werden, lockt die Massen an. „Trotz des schlechten Wetters kamen 7200 Zuschauer“, erzählte Florian. Für die Fahrer zahlt sich eine gute Leistung aus. Den Top 20 winkt eine Siegprämie und am Saisonende ein weiteres Preisgeld. Letztlich brachte dem Erdinger das Ergebnis in Bielstein 100 Euro für Rang drei und 50 Euro für den siebten Platz ein.

Für Florian begann es allerdings bescheiden. „Ich wollte im Qualifying nach der Rundenbesichtigung eine gute Zeit setzen, aber leider drängte mich in meiner schnellsten Runde ein anderer Fahrer ab, so dass ich zu Boden gehen musste; die nächsten Runden waren leider nicht fehlerfrei.“

Also ging es für den Erdinger von Platz acht aus los. Inzwischen hatten sich die Verhältnisse verändert. Der Regen in der Nacht hatte den Belag rutschig und schlammig gemacht. Florian („Als Bayer fühle ich mich auf so einem Hartboden richtig wohl“) legte einen Blitzstart los und war sofort auf der Pole Position. „In den ersten drei Runden habe ich aber nicht gleich meinen Rhythmus gefunden“, ärgerte er sich über viele Fehler, die ihn auf Platz vier zurückwarfen. Die restlichen elf Runden spulte er ohne Fehler runter. Wegen des Schlamms musste er sogar in die Helferbox, um seine Brille zu tauschen. Kurz vor Schluss schoss er aber dennoch auf Rang drei vor. „Ich habe überhaupt nicht mit so einem Erfolg gerechnet“, freute er sich.

Im zweiten Durchgang war der Erdinger nicht so gut aus dem Gatter gekommen. In den ersten beiden Kurven machte er einige Plätze gut, war nach der ersten Runde aber nur Elfter. Seine Aufholjagd brauchte ihn noch auf Rang sieben.

Aber der Perfektionist nahm sich vor: „Die nächsten Wochen werde ich mich auf alle Fälle auf Quali und Start konzentrieren.“ An diesem Wochenende startet der Erdinger im 275 Kilometer entfernten Holzgerlingen.

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