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Fehlerlos zum Bayern-Gold

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Schlagkräftig: Annette Zweck verteidigte in Ismaning ihren Meistertitel. Foto: (Huber)
Schlagkräftig: Annette Zweck verteidigte in Ismaning ihren Meistertitel. Foto: (Huber)

Erding - Deutlicher geht’s nicht. Ohne nur einen Punkt abzugeben, gewann Annette Zweck die bayerischen Tennismeisterschaften. Im Mixed war im Finale Endstation.

Die Titelverteidigung war keine Überraschung. Annette Zweck war bei den bayerischen Meisterschaften der Damen 30 in Ismaning an Nummer eins gesetzt. Aber dass sie ohne Punktverlust durch das Turnier rauscht, „so etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, erzählt die 38-Jährige. Mit ihrem sicheren Grundlinien-Spiel zog sie erst Monika Schnell (TSV Haar) den Zahn, und auch gegen Lena Muck (TSV Gaimersheim) siegte sie 6:0, 6:0. Nach gut einer Stunden waren die Partien jeweils vorbei. Den größten Widerstand leistete noch Katharina Aicher (HC Wacker München), die an Nummer zwei gesetzt war. Aber auch sie brachte ihren Aufschlag nicht einmal durch. An ein Break war ohnehin nicht zu denken. Dreimal 6:0, 6:0 - Zweck durfte sich über die bayerischen Titelehren freuen sowie über einen Hotelgutschein im Tannenhof Allgäu.

Etwas schwieriger wurde es im Mixed, das sie gemeinsam mit Valentino Pest (TC Dachau) spielte. „Wir sind der gleiche Jahrgang und kennen uns schon ewig. Da wurde es Zeit, dass wir mal gemeinsam ein Mixed spielen“, erzählt die Erdingerin. Diesmal waren die Partien etwas enger, „unsere Gegner waren ja auch 20 Jahre jünger“, meinte Zweck grinsend.

Dennoch gaben sich die Oldies weder gegen Stefanie Kastner/Wolfgang Wenus (6:0, 6:4) noch gegen Amelie Reichart/Philipp Amm (6:1, 6:2) eine Blöße. „Wir ergänzen uns spielerisch gut“, sagt die Erdingerin. Eine Überraschung war der 6:4, 6:2-Sieg gegen das an Nummer zwei gesetzte Duo Paula Smetak/Sebastian Prechtel. Im Endspiel waren Zweck/Pest allerdings chancenlos (0:6, 1:6). Der Gegner war übermächtig, spielte quasi in einer anderen Liga. „Laura Andrei ist Tennisprofi und in der Weltrangliste unter den Top 300“, erklärt Zweck. Und am großgewachsenen, 23-jährigen Calin Paar führte auch kein Weg vorbei. „Keine Frage, die beiden waren deutlich besser“, bilanzierte Zweck.

Die Ismaninger Turniertage haben der Erdingerin viel Spaß bereitet „und waren auch eine gute Vorbereitung für den Samstag“, sagt sie. Dann spielt sie mit TC Luitpoldpark in der Regionalliga Damen 30, der höchsten Klasse in diesem Bereich, im Spitzenspiel gegen den TC Schießgraben Augsburg. Zweck geht als Nummer eins auf den Court. „Das ist heuer unser wichtigstes Spiel“, meint sie und freut sich schon auf die nächsten Grundlinienduelle. (Dieter Priglmeir)

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