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Gegen Unschlagbare und Überflieger

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Altenerding - Die Spitzenteams der jeweiligen Ligen geben sich am heutigen Samstag in der Semptsporthalle die Klinke in die Hand. Aber Altenerdings Herren- und Damenteams werden dagegenhalten.

Das Spitzenspiel der Bezirksoberliga steigt heute um 16.30 Uhr in der Semptsporthalle. Altenerdings Damen empfangen den MTV Pfaffenhofen, der punktgleich mit Landshut an der Tabellenspitze steht. Die SpVgg hat zwei Zähler Rückstand und muss punkten, um im Titelrennen zu bleiben.

Aber Trainer Nadi Özdemir gibt sich locker: „Für mich ist das Ergebnis nicht das Wesentliche. Wir wollen wieder zu unserem schnellen, sicheren und variablen Spiel zurückkommen, das ist mir viel wichtiger.“ Ein wenig fehlt es derzeit am Selbstvertrauen, die mäßigen Leistungen der letzten Wochen haben Wirkung gezeigt. Aber gegen die Topteams hat das Team bisher seine besten Leistungen abrufen können. Zwar fehlen die Langzeitverletzten Susanne Schneider und Julia Kranich, doch Nina Konrad und Katharina Künstner sowie Nicole Steinbrecher werden dabei sein.

Nach einer Zwangspause erwarten die Herren um 18.30 Uhr mit Bayernliga-Absteiger TSV Rothenburg einen schier unschlagbaren Gegner. Allein schon die Erfahrung von höherklassigen Ligen spricht für den Tabellenzweiten, der seit 20 Jahren zu den Topteams Bayerns gehört und bis auf eine Ausnahme ständig in der Bayernliga oder gar Regionalliga spielte.

In der Landesliga fahren sie nun zu einem Aufsteiger, der erbitterten Widerstand verspricht und auch das Hinspiel erst in den letzten Minuten verloren gab. Allerdings hat sich das Altenerdinger Krankenlager kaum gelichtet. Ausfallen wird neben Alexander Schlögl voraussichtlich auch Martin Hagn. Bei Alexander Praegla ist der Einsatz sehr fraglich und auch die beiden A-Jugendlichen werden nach ihren Spielen nicht die frischesten sein. „Irgendwie werden wir schon eine schlagkräftige Truppe zusammen bekommen“, sagen die Trainer Stefan Leitner und Jens Mudrick.

Nach dem Erfolg letzter Woche in Manching ist das Selbstvertrauen bei den Damen 2 enorm gestiegen. Das heißt aber nicht, dass man sich um 20.15 Uhr gegen den Tabellenführer TSV Simbach eine weitere Überraschung ausrechnet. Dazu sind die Gäste viel zu stark. Ein Debakel wie im Hinspiel möchte man diesmal vermeiden, der Kader ist gut gefüllt und über Liesa Giesübel möchte man sichere, aber auch schnelle Angriffe starten. Nicht dabei ist Torjägerin Nicole Steinbrecher.

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