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Jedes Jahr treten Sportler des TSV Erding im Weißbräuzelt gegen Athleten aus ganz Europa auf. Heuer kommen die Herausforderer aus Wien (Archivbild).

Vergleichskampf auf dem Herbstfest

Gewichtheber im Weißbräuzelt: Erding oder Wien – wer ist stärker?

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Jedes Jahr findet im Weißbräuzelt ein Vergleichskamp im Gewichtheben statt. Dabei messen sich die TSV-Erdinger mit Athleten aus ganz Europa, dieses Jahr aus Wien.

Erding – Die stärksten Männer Erdings messen sich sich schon seit 55 Jahren mit schweren Athleten aus ganz Europa. Am Samstag steigt um 14 Uhr im Weißbräuzelt der Gewichtheber-Vergleichskampf zwischen dem TSV Erding und dem KSC Klosterneuburg/Wien.

Die Erdinger Staffel hat schon viele spannende Duelle geführt. Sie gewann in den vergangenen Jahren gegen ein Team aus Amsterdam, mussten aber auch feststellen, dass Engländer (in diesem Fall Gewichtheber von Oxford Powersport) alles besser können als den Brexit. Diesmal besucht wieder einmal ein Team aus Österreich die Erdinger.

Neue Gesichter in der Erdinger Staffel

Der niederösterreichische Spitzenclub zählt zu den stärksten Staffeln seines Landes. Milos Zivkovic nahm an der Europameisterschaft in Split teil und ist österreichischer Vizemeister im Zweikampf (321 Kilogramm). Auch Simon Sitter (205 Kilogramm) ist ein europäischer Spitzenheber. Der 16-jährige Felix Pruckmoser wird sich mit Erdings Jungheber Tassilo Frieß einen spannenden Kampf liefern. Harald Tacho, Alexander Gill und Manuel Stippinger sind erfahrene Heber und Garanten für einen spannenden Herbstfestkampf.

In der TSV-Staffel stellen sich einige neue Athleten das erste Mal vor und möchten beweisen, dass Erding in der kommenden Bezirksmeisterschaft eine starke Staffel aufbieten wird. Neben Tassilo Frieß gehen noch Christian Schichtl, Benedikt Beil, Jörg Popken, Sepp Resch, Michael Deimel und Tuan Dang an den Start.

Erding mit Heimvorteil

Was für Erding spricht, ist der Heimvorteil. Den Gegnern geht es des öfteren so wie einst der Holländerin Evita Talahatu: „Du gingst durch das Zelttor, und plötzlich stand ich in einer für mich komplett neuen Welt. Ich sah die große Bühne und hielt es erst für einen Witz, dass wir dort unseren Wettkampf austragen sollten.“ Und da wäre noch ein Thema. Vermutlich habe man am Vorabend ein bisserl zu viel Bier erwischt, mutmaßte die 29-Jährige. Waren es zwei, drei oder gar vier Mass? Talahuta kicherte: „Es war nicht einmal eine halbe.“

Der Eintritt ist frei, das Bier natürlich nicht, aber beides lohnt sich.

Dieter Priglmeir und Sepp Gotz

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