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Der Spitzenreiter beißt sich durch

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In die Mangel genommen wird Julian Rieß (2. v. r.) von den Moosburgern. Niklas Fleps (r.) schnappt sich aber den Ball. f.
© Riedel

Für den Trainer war schon vorher klar, dass es für seine ersatzgeschwächten Altenerdinger Handballer gegen Moosburg nicht einfach werden würde. Am Ende ging der Tabellenführer aber erneut als Sieger vom Parkett.

von Bernd Heinzinger

Altenerding – Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus Moosburg haben die Handball-Herren der SpVgg Altenerding den nächsten Sieg geschafft. Sie setzten sich 35:31 (15:14) durch und verteidigten so die Tabellenführung in der Bezirksoberliga.

Vor dem Anpfiff gab es zunächst eine weitere Hiobsbotschaft für Trainer Simon Klawe. Mit Maximilan Arnold fiel der nächste Spieler aus, damit fehlten gleich sechs wichtige Männer. Es folgte eine ausgeglichene erste Hälfte, die Gastgeber verballerten dabei zu viele, teils klarste Torchancen. So lag Altenerding zwischendurch beim 4:5 oder 7:8 sogar zurück, holte sich aber stets wieder die Führung. 15:14 stand es schließlich zur Pause für die Gastgeber.

Lukas Alber musste in der Partie auf der Mittelposition ran und dort praktisch durchspielen. Er machte seine Sache gut, lobte Klawe. Generell wurde es im zweiten Abschnitt besser. Die Rückraumspieler Daniel Sagert und Lukas Rieß übernahmen jetzt die Verantwortung und halfen ihrer Mannschaft. Aber auch Thomas Peteranderl konnte überzeugen.

Nach dem 15:15 zog Altenerding davon, machte daraus einige Minuten später ein 21:16. Die höchste Führung bis dato. Erfolgreich agierten die Gastgeber dabei auch häufig mit der zweiten Welle, die für einige Treffer sorgte. Über ein 26:20 stand es zehn Minuten vor dem Ende 29:23 für die SpVgg Altenerding.

In der Schlussphase versuchten es die Moosburger mit einer doppelten Manndeckung, Sagert und Rieß sollten aus dem Spiel genommen werden. Doch damit hatte die Klawe-Truppe kaum Probleme. Sie nutzte im Vier gegen Vier die größeren Räume zu eigenen Toren und kam letztlich zum Sieg.

Für den SpVgg-Coach war bereits vor der Partie klar gewesen, dass es nicht leicht werden würde: „Die Abwehr haben wir in dieser Formation noch nie trainiert. Aber wir haben gut gekämpft. Mit der Einstellung und den beiden Punkten bin ich sehr zufrieden“, sagte Klawe.

SpVgg-Tore:

Quirin Huber 8, Daniel Sagert 6, Thomas Peteranderl 4, Tobias Schlecht 4, Lukas Alber 4/3, Julian Rieß 3, Michael Sack 2, Brian-Torben Akodo 2, Lukas König, Niklas Fleps.

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