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Auch beim Beachhandball zeigte Severin Henrich regelmäßig seine Klasse.  

Handball

Severin Henrich geht: SpVgg Altenerding verliert ihr Handball-Juwel

Handball-Talent Severin Henrich wechselt nach Anzing. Sein Förderer in der Jugend wünscht ihm nur das Allerbeste.

Altenerding – Im Handballkader der Altenerdinger Landesligaherren wird es in der kommenden Saison eine große Lücke geben. Das 18-jährige Nachwuchstalent Severin Henrich verlässt die SpVgg in Richtung des Bayernligisten SV Anzing.

Während er im Herrenbereich in der vergangenen Runde bei den Biber-Männern erfolgreich aufspielte, war der Rückraumakteur mittels Zweitspielrecht in der Jugend bereits ein „Anzinger.“ Beim noch nicht genau terminierten Start der nächsten Saison geht Henrich allerdings wieder für zwei Vereine auf den Platz: Denn erneut nimmt er ein Zweitspielrecht wahr und startet für den TSV Allach sogar in der A-Jugend-Bundesliga.

Bei der SpVgg sieht man seinen Abgang mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie Jugendleiter Stefan Leitner betont: „Natürlich verlieren wir mit dem Severin einen herausragenden Spieler. Er soll aber auf alle Fälle seinen Weg gehen, und wir verstehen den Wechsel absolut.“

Das sieht der sportliche Leiter Nadi Özdemir ebenso: „Es war klar, dass wir ihn nur schwer halten können. Die Jugend-Bundesliga ist einfach schon etwas anderes, und er will dafür Bayernligatraining. Wir wünschen dem Severin von Herzen alles Gute.“

Was macht das Handballtalent aus, dass er für die Landesliga fast schon zu gut ist? Leitner, der Henrich von der E- bis zur B-Jugend selbst trainiert hat und daher seit langem kennt: „Er hat ein sehr hohes Spielverständnis und eine große Dynamik. Lange hatte er mit einem zu geringen Gewicht zu kämpfen, jetzt aber auch noch ein paar Kilo Muskelmasse zugelegt.“

Der 18-Jährige ist groß, verfügt über eine starke Wurftechnik und ein gutes Auge. Laut Leitner habe es sich Henrich mit dem Wechsel durchaus nicht leicht gemacht: „Er war ja viele Jahre bei uns, hat hier auch seine Kumpels. Aber der Severin ist unglaublich ehrgeizig und will sich weiterentwickeln. Er freut sich auf seine neue Aufgabe, und keiner in Altenerding ist ihm böse.“ Im Gegenteil: Man könne sehr stolz auf die Nachwuchsarbeit im Jungenbereich sein, wenn solche Talente hervorgezaubert werden: „Da machen wir vieles richtig.“

Der Jugendleiter ist überzeugt, dass Henrich noch einiges erreichen kann: „Ich denke, dass Anzing nur eine Zwischenstation für ihn ist. Der Weg nach oben ist für ihn offen. Ich bin mir sicher, dass er seinen Ehrgeiz behält.“

So sehr man dem 18-Jährigen auch alles Gute bei seinem nächsten Karriereschritt wünscht, so hinterlässt er doch eine große Lücke im Rückraum der SpVgg-Herren. Nadi Özdemir: „Das tut uns natürlich weh, und er ist nur schwer zu ersetzen.“ BERND HEINZINGER

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