1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Landkreis Erding

Zu viele „Harakiri-Pässe“ der Altenerdinger Handballer

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die Handball-Herren der SpVgg Altenerding 2 kämpften gegen hart aufspielende Gäste aus Landshut bis zum Schluss, mussten sich aber 21:28 (14:16) geschlagen geben.

Altenerding – Die Gastgeber fanden gut ins Spiel, führten zu Beginn über ein 6:3 bis zum 9:6. Doch dann wurde Landshut stärker. Vor allem den Polen Tomasz Morawski, der früher international spielte, brachte Altenerding nicht in den Griff. Beim Stand von 9:9 reagierte Trainer Benedikt Hoigt mit einer Auszeit, die aber verpuffte. Seine Männer probierten es ihm zufolge mit „Harakiri-Pässen“. Marc Arendt im Tor hielt, was zu halten war, trotzdem erhöhte sich der Rückstand bis zum 12:16.

Nach der Pause herrschte noch Hoffnung. Gut aufgelegt zeigte sich Lukas König, dazu verdiente sich Daniel Ehinger ein Lob bei seinem Comeback. 18:21 stand es eine Viertelstunde vor dem Ende. Landshut agierte aber weiter hart, aus Sicht der SpVgg teils über die Grenze des Erlaubten hinweg. Es pfiff nur ein Schiedsrichter, der viel weiterlaufen ließ. Die Chancenverwertung wurde zudem noch schlechter, so dass der Rückstand bis auf 19:27 anwuchs. Am Ende versuchte es die SpVgg mit einer doppelten Manndeckung, die aber kaum noch etwas einbrachte.

Hoigt: „Vor allem aus dem Rückraum kam zu wenig. Aber wir haben den Kopf nicht hängen lassen und als Team zusammengehalten. Das ist das Positive.“

SpVgg-Tore:

Lukas König 6, Bennet Braune 5/2, Daniel Ehinger 4/1, Robert Klotz 3, Brian-Torben Akodo 2, Simon Klawe.

Drei Verletzte

    Altenerdings Frauen-Zweite kassierte in der Bezirksklasse die zweite Niederlage in Folge. Dem ETSV Landshut unterlag sie zu Hause 23:28 (13:14). Den Beginn verschliefen die Gastgeberinnen komplett. Schnell lagen sie 1:6 zurück. Im Anschluss wurde es besser. Die 6:0-Abwehr stand einigermaßen kompakt und ließ auch über außen nicht mehr viel zu. Ab dem 6:12 zeigte sich die Verbesserung am Ergebnis. Nach dem Tor von Stefanie Rott stand es zur Pause nur noch 13:14.

Die SpVgg hatte aber große Probleme mit der Härte der Gäste. Die kassierten zwar diverse Zeitstrafen, es hätte aber noch deutlich mehr geben müssen, meinte Trainer Michael Zartner. Gleich drei seiner Mädels verletzten sich. Da herrschte phasenweise eine gewisse Hemmung im Angriffsspiel. Es gelang zwar noch das 15:15, danach jedoch traf Landshut viermal in Folge. Der Kampfgeist der SpVgg passte, sie verballerte aber zu viele Chancen. Und im Abwehrverbund fehlte häufig die Konzentration. Näher als auf zwei Tore kam man nicht mehr heran.

Zartners Fazit: „Die Mannschaft hat alles gegeben. Leider gab es viele nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen.“

SpVgg-Tore:

Annika Fricke 8/4, Stefanie Rott 6/1, Laura Dietsch 3, Julia Kranich 2, Katharina Gotz, Ricarda Baierl, Ramona Wiesmüller und Miriam Deuschle 1/1.  hz

Auch interessant

Kommentare