Ausgebremst: Für die weißgekleideten Erdinger gab es gegen Rottenburg nur selten ein Durchkommen. foto: herkner

TSV: Orientierungslos und ohne Ideen

Erding - Enttäuschend zeigten sich die Handballer des TSV Erding zuhause gegen den TSV Rottenburg. Das Spiel gaben sie früh aus der Hand und verloren 24:37 (10:21).

Zu Beginn war das Spiel zwischen den Erdinger und Rottenburger Handballern noch recht ausgeglichen, doch nach wenigen Minuten setzten sich die Gäste ab. Fünf Rottenburger Treffer in Folge leiteten den Untergang der Hausherren ein. Nach 15 Minuten war die Gästeführung schon auf 12:6 ausgebaut. Dies gelang Rottenburg vor allem über die Mitte und das Spiel über den Kreis, da Erdings Abwehr vollkommen orientierungslos war. Die Lücken waren einfach zu groß. Im Angriff fehlte es den Gastgebern an Ideen und Treffsicherheit. Auch die hohe Zahl an Fehlpässen trug dazu bei, dass Rottenburg zur Pause schon 21:10 führte.

Als der Schiedsrichter zur zweiten Halbzeit anpfiff, ging es genauso weiter. Erding fehlte es weiterhin an Ideen und der nötigen Konzentration. Auch die Defensivarbeit war zu inkonsequent. Die Lücken waren zu groß und die Bereitschaft, dem Nebenmann zu helfen, war nicht vorhanden. Im Angriff schien es fast so, als wolle man nicht treffen. Denn freie Mitspieler und Räume wurden übersehen, und die Laufwege der eigenen Männer waren zugestellt. Dies nutzte der TSV Rottenburg gekonnt aus und setzte sich durch einfache Treffer weiter ab.

15 Minuten vor Schluss wachten die Hausherren nochmal auf und trafen, ohne Gegentore zu kassieren. Doch schnell fing sich der Gegner wieder und drehte den Spieß um. Der Endstand: 24:37. Entsetzt und ratlos sagte der Erdinger Trainer Raimund Dürr nach der Partie: „Das war das dritte katastrophale Spiel in Folge. Es fehlt einfach an der Bereitschaft, zu arbeiten und sich einen Sieg zu erkämpfen. Mit solchen Leistungen kann man nicht gewinnen.“ jos

Die Erdinger Tore:

Hansi Huber 5/1, Oliver Spruck und Erik Kristmann je 4, Oliver Krüger 3/2, Ferley Witwer 3, Uli Grubert 2, Andreas Adelsberger 2/1 und Niklas Molter 1.

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