SpVgg Altenerding gegen SSV Schrobenhausen
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Handball

Heimspielauftakt für Altenerdings Handballerinnen

Die SpVgg-Frauen empfangen Dachau. das Spiel der  Herren wurde abgesagt.

Altenerding –  Nichts wird es mit dem ersten Heimspieltag der Altenerdinger Handballmänner. Wegen eines Corona-Verdachts beim Gegner TSV Göggingen wurde die Partie am Freitag kurzfristig abgesagt. Der Nachholtermin steht noch nicht fest. Die Frauen dagegen freuen sich auf ihren Auftakt. Es wird Zeit, dass es mit dem Handball endlich wieder losgeht!“ Mit diesen Worten fasst Trainer Michael Zartner die Stimmung bei der SpVgg Altenerding vor dem Bezirksoberligastart gegen den ASV Dachau II (Samstag, 16 Uhr, Semptsporthalle) zusammen. Die rundum erneuerte Mannschaft wolle endlich ihre Qualitäten zeigen. Viele Spielerinnen wie Claudia Simon oder Anabelle Kaube sind heuer nicht mehr dabei, dafür gibt es einige neue Nachwuchskräfte in der Truppe, dazu zwei „externe“ Neuzugänge. Marlene Mittermeier spielte früher schon in Altenerding, kehrte jetzt aus Würm-Mitte zurück. Johanna Taubmann taucht ebenfalls neu im Kader auf. Beide Frauen können auf der Mittelposition das Spiel der SpVgg in ihre Hand nehmen. Vor allem auf den Außenpositionen verfügt Michael Zartner, der in der letzten Saison noch Coach der zweiten Mannschaft war, über viele Alternativen. Mit Julia Wyhnalek, Stefanie Rott, Julia Kranich und Lena Graf kann etwa gleich ein ganzes Quartett auf der linken Seite spielen. Für den Coach ein großer Vorteil: „Ich will das Spiel in die Breite ziehen. Wir wollen von allen Position heraus torgefährlich auftreten.“ Das sei die Stärke seiner Mannschaft – es gäbe nicht den einen Star sondern eine Großzahl an Spielerinnen auf dem gleichen Niveau: „Wir sind auf alle Fälle sehr flexibel, und ich werde auch ohne Qualitätsverlust wechseln können.“ Das Ziel ist der Klassenerhalt Die Vorbereitung lief sehr gut, dafür gilt ein Dank Zartners der Stadt Erding: „Uns wurden viele Trainingszeiten ermöglicht.“ In den Einheiten trainierte man meist – wie in Altenerding schon traditionell – mit der zweiten Truppe zusammen: „Die Frauen haben dabei sehr gut mitgezogen. Ich konnte bei allen Fortschritte erkennen“, lobt der Coach. Gerade bei den Jugendlichen hätte er gemerkt, dass sie schnell im Damenbereich angekommen wären. Zuletzt gab es für den Feinschliff einige Trainingsspiele, um in bester Form in die Saison zu starten. Diese wäre eine große Herausforderung, betont Zartner: „Die erste Damenmannschaft ist stark verjüngt und hat großes Potential. Sie wird sich garantiert noch in den ersten Partien weiterentwickeln. Für uns geht in dieser Saison um den Klassenerhalt.“ Der erste Gegner Dachau II ist dabei eine harte Nuss. Zartner weiß zwar, dass die Gäste neu zusammengewürfelt sind: „Sie haben aber viele erfahrene Frauen im Kader und starten mit dem Ziel Meisterschaft in die Saison.“ Die Favoritenrolle gibt er gerne an den ASV ab. Zuschauer sind übrigens am Spieltagsonntag in der Semptsporthalle erlaubt. Nach dem aktuellen Hygienekonzept dürfen 65 Leute die Partien von der Tribüne aus verfolgen. Eine Anmeldung über die Homepage wird dabei empfohlen – nur wenn noch nicht alle Plätze belegt sind, kann man auch noch spontan eine Karte in der Halle erwerben.

 Der Kader: Anna-Lena Schmitt, Susanne Wenner (Tor), Julia Kübelsbeck, Theresa Wyhnalek, Nina Konrad, Verena Bauer, Johanna Taubmann, Sophie Lößl, Ricarda Baierl, Grit Kschischow, Lena Graf, Julia Kranich, Marlene Mittermeier und Stefanie Rott.

BERND HEINZINGER  

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