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Die Moosener Tennis-Show

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Beim Sommerfest des SC Moosen traten beim Tennis-Showkampf Luzia Obermeier und Alia Lex gegeneinander an. Beide gehören zu den besten Spielerinnen in Bayern.
Mit Blumen bedankte sich Tennisabteilungsleiter Christoph Mangstl bei Luzia Obermeier (l.) und Alia Lex. © Manfred Slawny

Beim Sommerfest des SC Moosen traten beim Tennis-Showkampf Luzia Obermeier und Alia Lex gegeneinander an. Beide gehören zu den besten Spielerinnen in Bayern.

MoosenBeim Sommerfest des SC Moosen veranstaltete die Tennisabteilung einen Showkampf. Lokalmatadorin Luzia Obermeier, die zu den besten Spielerinnen ihres Jahrgangs (2002) in Bayern gehört, trat dabei gegen ihre Freundin Alia Lex aus Zwiesel an.

Die hoch aufgeschossene Niederbayerin ist ein Jahr jünger als Obermeier und steht auf Platz zwei in Bayern. Sie kam etwas verspätet zum Spiel, da sie am gleichen Tag in Schliersee ein dreieinhalbstündiges Match absolviert hatte. Doch die Zwieselerin zeigte sich gut erholt.

Obermeier und Lex: Beide in der österreichischen Bundesliga

Beide Spielerinnen spielen beim TC Ried in der österreichischen Damenbundesliga. In Deutschland ist die Moosenerin beim Luitpoldpark aktiv und Lex bei Blau-Weiß Regensburg.

In Moosen boten die beiden ein hervorragendes Tennismatch. Die Zuschauer zeigten sich begeistert von den harten Schlägen und außergewöhnlichen technischen Varianten. Mit Staunen wurden die knallharten Aufschläge von Lex registriert und die sehr variantenreiche Spielweise mit eingebauten Stopps, giftigen Slice-Bällen und einer knallharten Vorhand. Obermeier brachte ihre Konkurrentin immer wieder in Verteidigungspositionen, indem sie die Bälle mit schnellen Vor- und Rückhandbällen gut verteilte.

Lex gewinnt aber Ergebnis ist nur Nebensache

Den ersten Satz dominierte Lex und gewann 6:3. Im zweiten Durchgang gab es lange und umkämpfte Spiele. Diesmal hatte die Mosenerin das bessere Ende für sich (6:3). Die Entscheidung fiel im Champions-Tiebreak zugunsten von Lex (10:5). Doch das Ergebnis war ohnehin Nebensache. Beide zeigten große Spielfreude und unterhielten sich prächtig während der Seitenwechsel.

Manfred Slawny

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