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ImPoSand hat die Nase vorn

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Spektakuläre Flugeinlage: Beim Chakalaka-Cup gab es viele tolle Szenen.
Spektakuläre Flugeinlage: Beim Chakalaka-Cup gab es viele tolle Szenen. © Christian Riedel

Nach zwei Jahren Corona-Pause fand zum vierten Mal das beliebte Beachhandball-Turnier der SpVgg Altenerding, der Chakalaka-Cup, statt.

Erding – Die altbewährte Crew wurde verstärkt, und so hatte das elfköpfige Team wieder ein perfektes Event auf die Beine gestellt.

14 Mannschaften mit insgesamt 120 Spielern waren bei Temperaturen um die 30 Grad am Kronthaler Weiher in Erding auf den Beachhandball-Plätzen im Einsatz. Die Mannschaftsnamen durften selbst gewählt werden, und entsprechend kreativ waren diese auch: Muschelmixer, Rumsandler, Straßenbande, Tequiladiatoren – um nur einige zu nennen.

In der ersten Runde – es wurde in den Altersstufen D/C-Jugend, B/A-Jugend und Erwachsene gespielt – war jede Mannschaft gefordert. Zweimal zehn Minuten dauerten jeweils die Spiele, in denen gefightet wurde bis zum letzten. Alles natürlich kontaktlos – so sagen es die Regeln –, was für Handballer gegenüber ihrem echten Handballsport eine absolute Herausforderung ist, und die Schiedsrichter alles konsequent abgepfiffen haben.

Schon wieder drin: Die Torhüter hatten nichts zu lachen.
Schon wieder drin: Die Torhüter hatten nichts zu lachen. © Christian Riedel

Es gab Spiele auf Augenhöhe, mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen um den letzten Punkt. Aber auch sehr eindeutige Spielausgänge, wie ein 70:27, das die Rumsandler für sich entschieden haben, waren zu sehen.

Die E-Jugend durfte außer Konkurrenz das erste Mal aufs Feld, wurde vom „Virus Chakalaka“ infiziert und hatte sichtlich Spaß. Ob einfache Tore, Kempa-Würfe oder Tore vom Shooter, ob Hechtsprung, Purzelbaum oder direkte Tore vom Torwart ins gegenüberliegende Tor. Vieles ist im Beach-Handball möglich, sorgt für viel Bewegung und macht das Zuschauen umso attraktiver.

Viele Besucher am Kronthaler Weiher haben diese Gelegenheit auch genutzt. Die Liegestühle und umliegenden Grünflächen waren gut gefüllt. Am Ende wurden aus jeder Altersgruppe die Finals ausgespielt: Es siegten die Sandflöhe (D/C-Jugend), die Tequiladiatoren (B/A-Jugend) und letztlich das Team ImPoSand bei den Erwachsenen.

Gewonnen haben jedoch alle: mehr Teamspirit über die eigene Handball-Mannschaft hinaus, viel Spaß und gute Laune, eine coole After-Party, vielleicht auch den ein oder anderen Interessenten am Beachhandball-Sport und am Handball generell. Die Chakalaka-Crew ist sich einig: Der Aufwand hat sich gelohnt, und eine Neuauflage im nächsten Jahr ist sicher.

VON DORIS BREUER

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