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Kein Kampfgeist, kein Konzept: Altenerdings Handballer verlieren 22.30

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Altenerding - Den Handball-Herren 1 der SpVgg Altenerding beschwerte eine erschreckend schwache erste Halbzeit am Sonntagnachmittag beim SC Freising eine 22:30-Niederlage (7:14).

Lediglich in den ersten zehn Minuten zeigten die Biber eine ganz ansehnliche Leistung. Sie führten 2:0, hatten allerdings bis dahin bereits sieben Angriffe und einen Strafwurf vergeben. Die Abwehr stand gut, und Torhüter Frank Lippert zeigte seine Klasse. Die Gastgeber brauchten neun Minuten für ihren ersten Treffer, doch auch bei den Bibern fehlten im Angriff die Ideen. So mussten immer wieder Einzelaktionen herhalten, die Alexander Schmidt und Christian Weiß zur 4:2-Führung nutzten.

Die Gastgeber wussten dass sie auf die SpVgg-Konter aufpassen mussten, und Altenerding kam den Freisingern mit langsamen Angriffen entgegen. Zudem verzweifelten die Altenerdinger Angreifer am sehr guten Freisinger Torhüter. Stellenweise hatte man den Eindruck, als machte sich Angst breit. Es ging nur noch was, wenn man schnell spielte. So war Mitte der ersten Halbzeit Ende der Fahnenstange. Was danach kam, muss man unter die Kategorie Angsthasenhandball verbuchen. Da war kein Aufbäumen, kein Kampfgeist zu erkennen. Völlig konzeptlos berannten die Biber das gegnerische Tor. Das Ergebnis sprach Bände, 7:14 lagen sie zur Halbzeit hinten.

Nach dem Wiederanpfiff war wenigstens der Kampfgeist erwacht. Bennet Braune und Michael Kunz verkürzten auf fünf Treffer, doch die Chancenverwertung blieb schwach. Und Altenerding schwächte sich selbst, als Kunz und Frank Lippert wegen Meckerns Strafzeiten kassierten. Verzweifelt versuchte die SpVgg, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Thomas Peteranderl und Daniel Sagert trafen, der Rückstand wurde aber nicht geringer. Die Trainer Helmut Braun und Nils Graumann versuchten es mit einer offensiven Deckung, es wurde ein offener Schlagabtausch. Doch sobald man das Gefühl hatte, das Spiel könnte sich drehen, machte eine Strafzeit der Aufholjagd ein Ende. Am Schluss resignierten die Biber.(gew)

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