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Die Überfliegerin: Lilly Samanski meistert die 3,20 Meter und wird überlegen Bayerische Meisterin.

Medaillen für Erdinger Sportler bei der bayerischen Meisterschaft

Lilly Samanski – Bayerns größtes Stabhochsprung-Talent

Bei der bayerischen Meisterschaft der 14- und 15-jährigen Leichtathleten gewinnen Erdinger Sportler fünf Medaillen und Lilly Samanski zeigt, wie begabt sie ist.

ErdingBei den ersten bayerischen Meisterschaften der 14- und 15-jährigen Leichtathleten waren die Erdinger Sportler in Regensburg zwar sehr aufgeregt. Aber ihre Trainer Alex Bauer und Christian Weber hatten sie auf den Punkt vorbereitet. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider.

Gold für Lilly Samanski

Dass sie im Moment die beste bayerische 14-jährige Stabhochspringerin ist, bewies Lilly Samanski im Stadion am Weinweg. Das Nachwuchstalent schraubte sich locker über 2,90 und 3,00 auf 3,20 Meter – nur zwei Zentimeter unter ihrer Bestleistung. Bei 3,00 m war ihr der Titel schon sicher.

Lilli Weber verfehlt das Podest knapp

Wie gut die Erdinger inzwischen springen, zeigte auch Lilli Weber. Weil sie noch beim Diskuswerfen war, und der Zeitplan kurzfristig geändert wurde, konnte sie sich nicht einspringen. So stieg sie bei etwas niedrigerer Höhe problemlos ein – und das klappte sofort prima. Auch die weiteren Höhen nahm Weber im ersten Versuch. Erst bei 2,80 m war Ende. Mit übersprungenen 2,70 m rutschte sie in einem starken Teilnehmerfeld knapp am Podest vorbei.

Valentina Sailer gewinnt Silber

Von Verzögerungen an der Startlinie über 800 Meter ließ sich Valentina Sailer (W 15) nicht aus der Ruhe bringen. Sie lief mutig in der Spitzengruppe mit, konnte auch in der zweiten Runde das hohe Tempo mitgehen. Freudestrahlend steigerte sie ihre Bestzeit um vier Sekunden auf 2:25,07 Minuten und wurde mit Silber belohnt.

Emily Kynast mit neuer Bestzeit und Bronze

Ein weiteres Highlight war der 300-Meter-Hürdenlauf der W 15. Emily Kynast (2004) kam gut aus dem Startblock, sprintete mutig mit langem Schritt auf die 76 Zentimeter hohen Hindernisse zu. Sieben Hürden lagen auf dem 300 Meter langen Weg bis ins Ziel. Nach einem harten Fight um die Plätze stürzte Kynast über die Ziellinie und schürfte sich dabei mächtig auf. Sie war nach dem kraftraubenden Lauf völlig aufgelöst. Aber es hatte sich gelohnt: Mit neuer Bestzeit (47,48 sec) gewann sie Bronze.

Vielseitigkeit Samanskis bringt ihr weitere zwei Mal Bronze

Mit zwei Bronzemedaillen im 80 m Hürdenlauf und im Hochsprung wurde noch die Vielseitigkeit von Lilly Samanski belohnt. In ihrem Vorlauf über die Hürden sicherte sie sich mit 12,45 sec (PB) einen Platz im Finale und landete dort nach 12,46 sec auf Platz drei. Auch im Hochsprung konnte sie sich steigern. Mit 1,60 m belegte die Erdingerin hinter Kaya Russler (LAC Quelle Fürth, 1,69 m) und Lina Burghardt (MTV Ingolstadt, 1,63 m) ebenfalls den dritten Platz.

Lilli Weber wird im stark besetzten Diskuswurf Vierte

Mit Platz vier ist Lilli Weber im Diskus und Speerwurf der W 14 knapp am Podest vorbeigerutscht. Stark besetzt war der Diskuswurf mit 17 Teilnehmern. Weber kam aber souverän unter die besten Acht für den Endkampf. Ihre Scheibe segelte im weitesten Wurf auf 28,64 m.

Im Speerwurf der W 14 war der Vorkampf auch kein Problem für die TSV Sportlerin. Mit Würfen jenseits der 30 Meter war ihr ein Platz unter den besten 8 bayerischen Werferinnen sicher. Jedoch wurde ihr weitester Wurf – der sicher eine Medaille gewesen wäre – ungültig gegeben. So musste sie mit 32,88 Metern und Platz vier vorlieb nehmen.

Persönliche Bestzeit Sailers reicht nur für Platz Vier

Im 300-Meter-Langsprint der W 15 steigerte Sailer ihre Bestzeit auf 43,24 Sekunden. Damit sprintete das Erdinger Talent unter den 14 Teilnehmern auf den vierten Platz.

Nicht für den Zwischenlauf über 100 Meter reichten die Zeiten von Franziska Kahl (13,70 sec,), Lilly Samanski (13,56 sec) und Erik Pfisterer (M 14, 13,21 sec). Nach gutem Einspringen blieb Erik im Hochsprung ohne gültigen Versuch.

Christian Weber

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