Spitzenplätze und Bestzeiten holten die Erdinger Delphine beim Speedo-Meeting (v. l.): Anna Herbst, Alisa Zachenhuber, Marco Simeth und Kevin Hültner. foto: fkn

Medaillenflut für die Masters

Erding - Bei den bayerischen Meisterschaften über die langen Strecken in Würzburg erkämpften sich die Erdinger Mastersschwimmer Hans Georg Fiedeldeij (AK 45) und Franz Herbst (AK 55) viermal Bronze, zweimal Silber und einmal Gold.

Fiedeldeij erreichte in einem starken Feld über seine Paradedisziplin 400 m Freistil Platz drei und über 800 m Platz acht. Für Herbst begann der Wettkampf über 400 m Lagen mit Platz drei. Die 200 m Rücken beendete er auf dem Silberrang und über 800 m Freistil holte er den Meistertitel nach Erding. Außerdem reichte es für Herbst noch für zwei dritte Plätze über 400 m Freistil und 200 m Schmetterling sowie den Vizemeistertitel über 1500 m Freistil.

Anläßlich des Speedo-Meetings gingen im Regensburger Westbad über 750 Athleten an den Start, darunter Top-Schwimmer aus dem Ausland und mittendrin auch zwölf Erdinger Dephine. Bei den Jüngsten (Jahrgang 2000) erreichte Jessica Wernhart über 100 m Brust den vierten Platz und über 100 m Rücken Rang acht. Sie konnte ihre Bestzeiten erheblich verbessern. Anna Herbst verbesserte bei allen Starts ihre Bestzeiten und wurde über 50 m Schmetterling, 100 m Rücken, 200 m Brust, 200 m Rücken und 100 m Brust jeweils mit einer Bronzemedaille belohnt. Über 200 m Lagen und 200 m Freistil wurde sie Vierte und Fünfte. Ferner erreichte sie über alle vier 50 m-Strecken die Finalläufe, in denen sie sich die Plätze drei, zweimal fünf und acht erkämpfte. Dies brachte ihr in der Sprint-Kombinationswertung die Silbermedaille und ein kleines Preisgeld ein.

Bernadette Müller (1999) erreichte über 400 m Freistil und 200 m Brust mit Bestzeiten zehnte Plätze. Im gleichen Jahrgang setzte sich Marco Simmeth über 50 m Brust toll in Szene und belegte Rang acht. Simon Zachenhuber (1998) konnte bei drei Starts mit Platz acht über 200 m Rücken und zwei neunten Plätzen über 200 m Freistil und 100 m Brust seine persönlichen Bestzeiten erheblich steigern. Kevin Hültner (1997) erreichte ein Finale. Hier glänzte er mit Platz fünf und persönlicher Bestzeit.

Das hervorragende Abschneiden der Dephine vervollständigte Alisa Zachenhuber (1995). Sie gewann souverän die 100 m Brust, erreichte über 200 m Rücken Platz fünf und stellte zugleich in dieser Disziplin einen neuen Vereinsrekord auf. Ferner war sie in zwei Sprintfinals vertreten. Über 50 m Brust erschwamm sie die Silbermedaille und über 50 m Rücken gelang ihr Rang sechs. Eine weitere Silbermedaille gab es für sie über 200 m Brust. Jule Menzel (1999), Sabrina Meyer (1997), Yannick Hubert (1998), Tobias Podszus (1997) und Lukas Schu (1997) konnten sich bei ihren Starts über gute Platzierungen im Mittelfeld freuen und teilweise ihre Bestzeiten erheblich verbessern. red

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