Viel Arbeit wartet auf die Altenerdingerinnen (lila Trikots) um Ann-Kristin Gößwein (am Ball) in der neuen Saison, denn die Bezirksoberliga wird um zwei Vereine aufgestockt.
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Viel Arbeit wartet auf die Altenerdingerinnen (lila Trikots) um Ann-Kristin Gößwein (am Ball) in der neuen Saison, denn die Bezirksoberliga wird um zwei Vereine aufgestockt.

Einteilung der Handball-Ligen

Die Klassen werden größer

  • vonOlaf Heid
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Die Ligeneinteilung im Handball-Bezirk Altbayern schreitet voran.

Landkreis – Nach der Auswertung der Tabellen und den Rückmeldungen aus den Vereinen hat der zuständige Spielleiter Herbert Bochmann über die vorläufige Einteilung sowie Auf- und Abstiegsregelungen im Anschluss an die Saison 2020/21 informiert.

Es wird eine sportlich herausfordernde Runde werden. Denn die Gruppen sind coronabedingt nun größer geworden. Durch den Saisonabbruch und den Verzicht auf Absteiger ist zum Teil ein Überhang entstanden, der in den Folgejahren mit dem sogenannten gleitenden Abstieg wieder ausgeglichen werden soll.

Bei den Männern gehen nun in der Bezirksoberliga (BOL) gleich 15 Teams an den Start (ohne Landkreis-Beteiligung), bei den Frauen deren 13. Hier warten auf die SpVgg Altenerding nun also 24 Partien, zwei mehr als bisher. Zwar ist Champion MTV Pfaffenhofen in die Landesliga abgewandert, doch aus der Bezirksliga steigen mit dem TSV Schleißheim und dem TSV Mainburg gleich zwei ambitionierte Formationen auf.

Vor allem aber in den Bezirksligen wird es ein intensives Gerangel um die wichtigen Plätze geben. Dies betrifft neben der etablierten Reserve der SpVgg Altenerding auch Aufsteiger TSV Taufkirchen, der als Meister der Bezirksklasse Ost einer von fünf Neulingen ist. Zwar treten bei den Männern erneut zwölf Teams an, doch gleich fünf von ihnen müssen am Saisonende in die Bezirksklasse hinab, dazu dürfen drei in die BOL aufsteigen.

Bei den Frauen hat sich die Zahl der Vereine um eine auf nun elf Mannschaften erhöht. Die Bezirksliga ist damit aus Landkreis-Sicht die Klasse der Derbys: Denn mit der SpVgg Altenerding 2, dem TSV Taufkirchen, der nach dem Abbruch der Saison von der Nichtabstiegsregel profitiert hatte, und dem TSV Wartenberg, der als Vize der Bezirksklasse Ost nachrückte, muss das Landkreis-Trio für das Ziel Klassenerhalt mindestens drei Gegner hinter sich lassen. Steigen allerdings aus der BOL mehr als zwei Teams ab, erhöht sich sukzessive die Zahl der Fahrstuhlplätze nach unten in die Bezirksklasse. Aufstiegsberechtigt sind der Meister und dessen Vize.

In der untersten Etage im Bezirk halten in der Saison 2020/21 nur noch die Altenerdinger Herren 3 die Fahne hoch. Hier hat die spielleitende Stelle bei 30 Mannschaften jedoch noch keine regionale Einteilung vorgenommen.

Ligeneinteilung:

Frauen-Bezirksoberliga: ASV Dachau II, MBB SG Manching, SSG Metten, HSG Schwab/kirchen, TuS Pfarrkirchen, SpVgg Altenerding, SC Kirchdorf, SpVgg Erdweg, SSV Schrobenhausen, TSV Dachau 65, HG Ingolstadt II, TSV Schleißheim (Aufsteiger Meister BL), TSV Mainburg (Aufsteiger 2. BL). Bezirksliga - Frauen: VfL Waldkraiburg, HSG Freising-Neufahrn II, HSG Straubing, SpVgg Altenerding II, TSV Karlsfeld, ASV Dachau III, TSV Taufkirchen, SG Moosburg, SV Gendorf-Burgkirchen (Aufsteiger 1. BK Ost), TSV Schleißheim II (Aufsteiger 1. BK West), TSV Wartenberg (Aufsteiger 2. BK Ost).

Männer-Bezirksliga: TSV Indersdorf, SG Moosburg, TV Passau, HSG Freising-Neufahrn II, SV Wacker Burghausen II, SpVgg Altenerding II, TSV Simbach II, ASV Dachau II (Aufsteiger 1. BK Süd-West), HF Scheyern (Aufsteiger 2. BK Süd-West), SSV Schrobenhausen (Aufsteiger 2. BK Nord-West), TSV Taufkirchen (Aufsteiger 1. BK Ost), TSV Rottenburg (Aufsteiger 2. BK Ost).

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