Vor den Siegerpokalen posierten die WSV-Kicker und ihre Trainer zusammen mit Spielleiter Peter Papistock (Bild 2, r.): Manfred Hötscher, Benni Hötscher, Tobi Rauch, Adi Alexy, Stefan Pfanzelt und Richard Alexy (v. l.). Der Neuchinger Trainer Thorsten Schiemann (Bild 1, M.) hatte Losglück und durfte an der Seite von Guido Buchwald und Melanie Behringer den Siegerpokal des Merkur CUP präsentieren.
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Vor den Siegerpokalen posierten die WSV-Kicker und ihre Trainer zusammen mit Spielleiter Peter Papistock (Bild 2, r.): Manfred Hötscher, Benni Hötscher, Tobi Rauch, Adi Alexy, Stefan Pfanzelt und Richard Alexy (v. l.). Der Neuchinger Trainer Thorsten Schiemann (Bild 1, M.) hatte Losglück und durfte an der Seite von Guido Buchwald und Melanie Behringer den Siegerpokal des Merkur CUP präsentieren.
Vor den Siegerpokalen posierten die WSV-Kicker und ihre Trainer zusammen mit Spielleiter Peter Papistock (Bild 2, r.): Manfred Hötscher, Benni Hötscher, Tobi Rauch, Adi Alexy, Stefan Pfanzelt und Richard Alexy (v. l.). Der Neuchinger Trainer Thorsten Schiemann (Bild 1, M.) hatte Losglück und durfte an der Seite von Guido Buchwald und Melanie Behringer den Siegerpokal des Merkur CUP präsentieren.
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Vor den Siegerpokalen posierten die WSV-Kicker und ihre Trainer zusammen mit Spielleiter Peter Papistock (Bild 2, r.): Manfred Hötscher, Benni Hötscher, Tobi Rauch, Adi Alexy, Stefan Pfanzelt und Richard Alexy (v. l.). Der Neuchinger Trainer Thorsten Schiemann (Bild 1, M.) hatte Losglück und durfte an der Seite von Guido Buchwald und Melanie Behringer den Siegerpokal des Merkur CUP präsentieren.

Merkur cup – Auftaktveranstaltung

Das Finale kommt nach Moosinning

Die Vorfreude ist groß: Im April startet der Merkur CUP in seine 23. Auflage. Bei der Auftaktveranstaltung im Münchner Pressehaus waren unter anderem der im Vorjahr so erfolgreiche SV Walpertskirchen sowie der FC Moosinning vor Ort. Letzterem wird heuer eine besondere Ehre zuteil.

München – Während für die Profis des FC Bayern München in diesem Jahr der Austragungsort des Champions-League-Endspiels Cardiff das große Ziel ist, haben sich die am Merkur CUP teilnehmenden Teams die Ortschaften Moosinning und Warngau dick auf der Landkarte markiert, denn dort werden im Juli die Finalturniere der 23. Auflage des weltgrößten U 11-Turniers über die Bühne gehen. Moosinning wird das große Finale der Mädchen am 8. Juli austragen.

Die Vorfreude der Verantwortlichen des FCM ist schon heute spürbar. „Wir mussten uns gegen fünf Mitbewerber durchsetzen. Unser Trumpf war natürlich, dass wir als einziger Bewerber selbst eine Mädchenmannschaft stellen“, sagte Trainer Max Kaifel am Dienstag bei der Auftaktveranstaltung im Pressehaus an der Bayerstraße in München. Sein Trainerkollege Christian Anzinger berichtet, dass „der Leiter des Merkur CUPs, Uwe Vaders, nach der Bewerbung von Helmut Scharlach persönlich in Moosinning vor Ort war. Wir konnten die Bedingungen erfüllen und sind wirklich sehr glücklich, dass man uns das Vertrauen schenkt“.

Auch sportlich herrscht beim FCM eine große Euphorie, denn man stellt in dieser Altersgruppe zwei erfolgreiche Teams, die derzeit in ihren Ligen die Plätze eins und zwei belegen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir beim Finalturnier mit unserer Mannschaft vertreten sind. Das wäre natürlich das i-Tüpfelchen“, so die beiden Übungsleiter.

Die Schirmherrschaft über den Merkur CUP der Mädchen hat die deutsche Nationalspielerin Melanie Behringer übernommen. Sie ist das Pendant zu Philipp Lahm, der schon seit Jahren Schirmherr bei den Buben ist.

Grund zur Freude hatte auch der Neuchinger Trainer Thorsten Schiemann, denn er wurde als Erdinger Vertreter aus der großen Lostrommel gezogen und durfte sich zusammen mit Behringer und Ex-Profi Guido Buchwald für ein Erinnerungsfoto ablichten lassen.

Ein Abenteuer in Bologna

Während eine Finalteilnahme des FC Moosinning bei den nur 29 Mädchenteams durchaus im Bereich des Möglichen liegt, wird es für die männlichen Teilnehmer ungleich schwerer, den Sprung nach Warngau (15. Juli) zu schaffen, denn 400 Teams sind im Rennen. Dass es aber nicht unmöglich ist, hat der SV Walpertskirchen im vergangenen Jahr gezeigt, denn die Gelb-Schwarzen schafften den Sprung unter die letzten Acht. Obwohl man im abschließenden Turnier nicht über den letzten Rang hinauskam, war die Freude beim WSV wenig später riesengroß, denn man verdiente sich eine Reise nach Bologna.

Der Walpertskirchner Nachwuchs hatte sich am Merkur CUP-Videowettbewerb beteiligt. Der Film überzeugte die Jury, sodass man eine viertägige Reise nach Italien gewann. Die Augen der Walpertskirchener Fußballer leuchteten selbst noch bei der Auftaktveranstaltung. „Es war ein unbeschreibliches Erlebnis. Wir fuhren mit einer Polizei-Eskorte zum Stadion: Es war wie bei der Champions-League“, erzählt Tobi Rauch auch Monate nach der Reise noch euphorisch. Auch sein Trainer Manfred Hötscher war angetan und vom Rahmenprogramm begeistert. „Wir waren Gast beim Spiel FC Bologna gegen den AC Florenz, das die Florentia, die zusammen mit uns im Hotel wohnte, 1:0 gewann. Doch auch die Besuche des Macron-Stores und des Ferrari-Museums waren beeindruckend.“

Ob sich der sechs Monate alte Ben später noch daran erinnern wird, ist fraglich, doch die Tatsache, dass sein Opa Hans Gassner ebenfalls der 41 Personen starken Reisegruppe angehörte, zeigt, „dass es sich quasi um einen großen Familienausflug handelte“, sagt Hötscher über die unvergesslichen Tage in Italien. Sportlich ist man im Lager des WSV vor dem kommenden Wettbewerb eher skeptisch, denn „die Mannschaft ist nicht mehr mit der aus dem Vorjahr zu vergleichen, sodass es heuer für uns sehr schwer wird“.

In der Auftaktveranstaltung gab es derweil nur Sieger, denn alle anwesenden Vereine freuten sich über das Starterpaket, das neben T-Shirts für die Nachwuchskicker auch noch wertvolle Hilfen für die Trainer beinhaltete. Auch das Rahmenprogramm während der gut zweistündigen Veranstaltung war recht kurzweilig.

Ehre für den Gründungsvater

Vaders führte routiniert und mit viel Witz durch das Programm. Eine interessante Gesprächsrunde mit Melanie Behringer, Manfred Schwabl, Weltmeister Guido Buchwald und dem Vizepräsidenten des TSV 1860 München, Hans Sitzberger, gehörten zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Der Löwen-Vize sorgte für großes Gelächter im Publikum. Vaders’ Frage, ob er ob des Chaos’ im Verein nicht viel leiden müsse, quittierte Sitzberger trocken mit den Worten: „Man gewöhnt sich dran.“

Schwabls SpVgg Unterhaching zeigt sich auch heuer wieder äußerst spendabel: Alle teilnehmenden Mannschaften erhalten jeweils 20 Freikarten für ein Spiel. Sponsoren sind auch der TSV 1860 München, der FC Bayern München, Getränke Ensinger, Eon, die Bavaria Filmstadt, Cewe Fotobuch und Macron Technical Sportswear. „Wir haben äußert großzügige Sponsoren an unserer Seite. Das Preisvolumen in Höhe von 350 000 Euro spricht Bände“, sagte Vaders.

Auch gegenüber Heinz-Peter Birkner zeigte er sich sehr dankbar. Der Gründungsvater des Merkur CUP wurde von Vaders zum Ehrenspielleiter ernannt und erhielt neben einen großen Strauß Blumen auch noch einen edlen Schnaps überreicht.

Absage an Alkohol

Apropos Alkohol: Der ist ab sofort tabu. „Beim weltweit größten Juniorenturnier hat Alkohol am Spielfeldrand nichts verloren. Ab der 23. Neuauflage ist das absolut verboten“, erklärte Spielleiter Peter Papistock und erntete von den anwesenden Trainern und Funktionären großen Applaus. Weitere Änderungen gibt es ihm zufolge heuer nicht.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden alle anwesenden Vertreter zu einer Brotzeit eingeladen. Bei den Gesprächen wurde einmal mehr deutlich, dass der Merkur CUP für alle Liebhaber des Jugendfußalls ein Höhepunkt ist. Für die Erdinger Vertreter fällt am Wochenende, 29./30. April, der Startschuss. Es bleibt zu hoffen, dass der Erdinger Landkreis auch bei den Finalturnieren im Juli noch im Rennen ist.

von Andreas Heilmaier

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