Früh übt sich: Die kleinsten TSV-Leichtathleten sind beim Staffeltraining mit großem Eifer bei der Sache.
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Früh übt sich: Die kleinsten TSV-Leichtathleten sind beim Staffeltraining mit großem Eifer bei der Sache.

Dorfener Nachwuchs-Leichtathleten starten in die Saison

„Trainingslager dahoam“

Erste Wettkämpfe, erste Erfolge für die Nachwuchs-Leichtathleten des TSV Dorfen.

Dorfen/Erding/München – In den ersten Wettkämpfen der Saison haben die Nachwuchsathleten des TSV Dorfen vielversprechende Erfolge verbucht. Auf den Lorbeeren ausruhen wollen sie sich jedoch nicht.

Wegen der Corona-Pandemie fallen dieses Jahr viele Wettkämpfe aus. Weniger Wettkämpfe bedeuten allerdings nicht nur weniger Medaillenchancen, sondern vor allem weniger Gelegenheiten, um sich eine Starterlaubnis für die bayerischen Meisterschaften im September im Sepp-Brenninger-Stadion in Altenerding zu sichern. Deshalb trainieren die Nachwuchsathleten des TSV Dorfen derzeit besonders intensiv.

Zum Ferienauftakt haben sie im „Trainingslager dahoam“ vier zusätzliche Übungseinheiten absolviert. Während die Neun- bis Zwölf-Jährigen unter der Regie von Gesine Hintz und Angela Kurz vom Weitsprung bis Staffellauf die ganze Bandbreite der Leichtathletik trainierten, konzentrierten sich die Größeren auf ihre Spezialdisziplinen und analysierten mit ihren Trainern Franz Wandinger und Hermann Rogner die beiden bisher bestrittenen Wettkämpfe.

Beim „Auf geht’s Meeting“ in Erding war Vincent Bachmayr besonders erfolgreich: Der 15-Jährige erzielte über 100 Meter mit 12,39 Sekunden eine neue Bestzeit. Damit belegte er nicht nur den dritten Platz in der Wettkampfklasse M 15, sondern verbesserte auch seinen persönlichen Rekord um bemerkenswerte 66 Hundertstelsekunden.

Für eine Überraschung sorgte auch Niklas Hintz, allerdings nicht auf seiner Paradestrecke, 110 m-Hürden, sondern im 100-Meter-Sprint. Völlig unerwartet steigerte der 21-Jährige seine Leistung auf 11,92 Sekunden. Etwas unglücklich war dagegen der Lauf von Svea Schütte. Die 14-jährige Sprinterin trat in der W 14 zum ersten Mal über 100 m an und kam nicht optimal aus dem Startblock. Unter 29 Sprinterinnen platzierte sich die Dorfenerin mit 13,67 Sekunden trotzdem noch im Mittelfeld.

Gute Karten im Kampf um den bayerischen Meistertitel hat Hochspringerin Jana Schüler: Mit 1,63 Metern belegte sie beim Abendsportfest im Münchner Dantestadion in der U 18 den zweiten Platz. Sie übersprang die selbe Höhe wie Siegerin Lara Mößthaler, allerdings hatte ihre Dauerkonkurrentin vom TSV Wasserburg weniger Fehlversuche.

Ebenfalls im Dantestadion angetreten war Charlotte Ertle: Sie lief die 800 Meter so schnell wie noch nie. Am Ende reichten 2:41,03 Minuten in der W 14 allerdings nur für den vierten Platz. Im Kampf um die Quali für die Bayerische spielt die Platzierung keine Rolle. „Hier zählt allein die Qualifikationsleistung, und die liegt zum Beispiel für den 800-Meter-Lauf in der U 16 bei 2:35 Minuten“, erklärt Trainer Rogner.

BEATE SPINDLER

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