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Oberbayerns beste Kleinfeld-Fußballer

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Der FC Eitting verlor zwargegen Croatia Rosenheim 0:1, gewann aber das Turnier. Foto: j. Rossmann
Der FC Eitting verlor zwargegen Croatia Rosenheim 0:1, gewann aber das Turnier. Foto: j. Rossmann

Erding - Schon das Oberbayern-Endspiel im Erdinger Cup der Meister war für den FC Eitting ein riesiger Erfolg, denn damit hatte der Kreisliga-Meister schon das Ticket fürs Landesfinale erreicht. Aber das Team setzte noch einen drauf.

Mit einem 4:2 im Sieben-Meter-Schießen gegen den Landesliga-Aufsteiger TuS Geretsried hat der FC Eitting das Bezirksfinale Oberbayern um den Erdinger Meister-Cup gewonnen und sich damit für das Landesfinale am kommenden Samstag in Hallbergmoos qualifiziert. Einen Trikotsatz in den Vereinsfarben gab es auch noch dazu.

Max Gröppmair und Marcel Güll hatten den FC Eitting im Finale zweimal in Führung geschossen. In allerletzter Sekunde glich der Tus Geretsried aus, wobei Gröppmair den Ball ins eigene Tor abfälschte. Doch das Siebenmeter-Schießen gewann der FC Eitting sicher, weil Harry Ludwig, eigentlich ein Stürmer, als Torwart einen Siebenmeter abwehrte und ein TuS-Schütze nur den Pfosten traf. Fredi Neudecker, Max Gröppmair, Felix Zehetmaier und Thomas Werner verwandelten sicher.

Dabei war der FCE in die Gruppenspiele mit einer 0:1-Pleite gegen Croatia Rosenheim gestartet. Im zweiten Spiel gegen den SVA Palzing glich Bernhard Hobmaier die Führung der Ampertaler aus. Es folgten Pfostenschüsse von Zehetmaier und Neudecker. Doch danach hatten die Eittinger ihr Rezept auf und neben dem Platz gefunden. Jeweils eine Halbe zwischen den Spielen glich den Flüssigkeitsverlust aus, und auf dem Platz spielte man aus einer starken Deckung.

Gegen den FC Haidhausen gewann der FC Eitting 4:2 (Zehetmaier 2, Gröppmair und Hobmaier). und beim 6:0 gegen den SC München trafen Neudecker (3), Zehetmaier (2) und Gröppmair und sicherte sich damit das Weiterkommen.

Die zweite Mannschaft des FC Moosinning startete mit einem 2:1-Sieg gegen den SC Gauting (Tore: Joe Schmid und Alex Hofmeister). Da Istikal München nicht antrat, wurde das Spiel 2:0 für den FC gewertet. Gegen den TuS Berg gab es ein 1:3 (Tor: Alex Hofmeister). Damit war der FC Moosinning tor- und punktgleich mit dem TuS Berg, setzte sich aber im Sieben-Meter-Schießen 6:4 durch.

Eittinger Sieg im

Achtelfinal-Derby

Im Achtelfinale wartete der FC Eitting, der die FCM-Reserve mit 6:2 Toren überfuhr. Fredi Neudecker verwandelte zwei Siebenmeter. Zehetmaier (zwei) sowie Gröppmair und Werner schossen die weiteren Tore zur 6:0-Führung, ehe dem FC noch zwei Tore durch Christian Faltermeier und Hofmeister gelangen.

Mit einem Fernschuss überraschte der SV Zamdorf im Viertelfinale den FC Eitting. Doch Fredi Neudecker glich wenig später aus, und mit zwei weiteren Toren stellte Zehetmaier den ungefährdeten 3:1-Sieg sicher. Im Halbfinale reichte der Goldene Treffer von Gröppmair zum 1:0-Sieg über den SV Bruckmühl.

Nach dem Triumph im Endspiel ist der Kreisliga-Meister nun für das Landesfinale qualifiziert, das am Samstag, 4. Juli, auf dem Sportgelände des VfB Hallbergmoos-Goldach stattfindet. Einer der Gegner wird dann auch Kickers Würzburg sein, Meister der Regionalliga Bayern.

Dass sie da nur noch Zuschauer sein werden, war dem TSV Isen und dem FC Langengeisling klar. Das Oberbayern-Turnier am Samstag bereitete ihnen einen Riesenspaß.

Der TSV Isen war mit seinem Abschneiden hochzufrieden. „Wir sind im Viertelfinale gegen einen Landesligisten ausgeschieden. Das ist aller Ehren wert“, sagte Tobias Stangl. Der Technische Leiter war zugleich bester Torschütze seiner Mannschaft. Da Trainer Philipp Züfle nicht mit dabei war, coachte Stangl das Team und stellte sich gleich mal etwas offensiver aus als gewohnt. Das zahlte sich aus - allerdings nicht im ersten Spiel gegen den SV Bruckmühl. Bei der 0:3-Niederlage hielt der TSV lange ein torloses Remis. „Am Ende waren wir dann etwas ungeordnet, und das wird auf dem Kleinfeld gleich bestraft“, erklärt Stangl die 0:3-Niederlage. Es folgte ein 2:0-Sieg gegen den SV Söllhuben. Beide Treffer erzielte Stangl gegen das Team, das in der Punktrunde mit über 100 Toren in die Kreisklasse gestürmt war. Ärgerlich war das 3:3 im letzten Gruppenspiel gegen den SC München 2. Wolfgang Danzer, Alex Ihm und Stangl hatten früh ein 3:0 herausgeschossen. Weitere Chancen blieben ungenutzt, ehe der SC München innerhalb von fünf Minuten zum Ausgleich kam.

Dennoch erreichte der TSV das Achtelfinale gegen den SC Gauting, der Stangls Führungstreffer egalisierte. Im Siebenmeterschießen löstenschließlich Tom Deuschl, Stangl, Max Wittmann und Alex Ihm mit ihren Treffern zum 5:4-Erfolg das Ticket fürs Viertelfinale. Da bekamen sie gegen Geretsried eine Gratislehrstunde. „Wir sind eigentlich nur Ball und Gegner hinterhergerannt“, gesteht Stangl. Mit dem 0:2 kam der Erdinger A-Klassen-Meister aber noch gut davon. Die zehn Spieler freuten sich aber nicht nur über die Preise (Humpen und ein Kasten Erdinger), sondern laut Stangl auch über eine „super Veranstaltung, die allen Spaß gemacht hat“.

Spaß am Event,

Pech im Spiel

Genauso sah es auch Rudi Bruckbeck, Trainer der Langengeislinger Fußballfrauen. Sein Team feuerte den späteren Turniersieger FC Eitting an. Selbst war der FCL frühzeitig aus dem Rennen. Dabei hatten die Geislingerinnen gegen den TSV Grafing die besseren Chancen, doch der Bezirksligist nutzte seine einzige Möglichkeit zum 1:0-Sieg. Catja Schlegel brachte den FCL wieder zurück ins Rennen. Ihr früher Treffer bedeutete den 1:0-Erfolg über den FC Teutonia München. Chancenlos war der FCL gegen die SpVgg Thalkirchen Freundschaft. Der A-Klassen-Meister hatte die Punktrunde mit 159:1 Toren dominiert und gewann locker 4:1. Dabei hatte Laura Bruckbeck ihr Team sogar in Führung geschossen. Es folgte noch eine 0:1-Niederlage gegen den SC Huglfing. Wieder dominierte der FCL, wieder traf nur der Gegner. Das Turnier der Frauen gewann der SC Amicitia München durch ein 2:0 gegen den SC Gaissach.

Dieter Priglmeir und Eicke Lenz

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