Oberdings Volleyballer machen's zweimal spannend

Oberding - Mit gemischten Gefühlen kehrten die Oberdinger Volleyballer am Samstag vom ersten Spieltag in der Bezirksliga Ost zurück.Sie mussten zweimal über fünf Sätze gehen.

Zwar konnten sie gegen den SV Schwarz-Weiß München die ersten Punkte einfahren, die Niederlage gegen Gastgeber TSV Hohenbrunn-Riemerling wurmte sie jedoch sehr.

TuS Oberding - TSV Hohenbrunn Riemerling 2:3 (25:17, 23:25, 18:25, 25:19, 11:15) - Der TuS erwischte den besseren Start. Hohenbrunn fand kein Mittel gegen die variantenreichen Angriffe der Oberdinger. Sie hielten den zu Beginn erspielten Vorsprung bis zum Satzende. Im zweiten Durchgang wurde die Partie ausgeglichener. Hohenbrunn fand zu mehr Sicherheit, die TuS-Abwehr agierte nicht immer glücklich. Es fehlte auch der letzte Biss. So reichte es nicht zum Satzgewinn. Im dritten Abschnitt ging es schwach weiter, ehe Trainer Klaus Lösch beim 8:18-Rückstand mit vier Wechseln fast die komplette Mannschaft austauschte. Dieser Zug half. Oberding spielte sich mit viel Einsatz auf 16:19 heran, ehe Hohenbrunn den Sack doch noch zumachte. Im vierten Satz präsentierte sich der TuS wieder stark. Hohenbrunn spielte mit weniger Risiko, was Oberding nutzen konnte. Im Tiebreak verschlief der TuS den Start komplett. Zudem leistete er sich einige Fehler und lag 4:8 hinten. Als auch noch Hohenbrunns Diagonalangreifer zu Hochform auflief, fehlten Oberding die Mittel.

TuS Oberding - SV Schwarz-Weiß München 3:2 (25:18, 17:25, 25:19, 23:25, 21:19) - Gegen Schwarz-Weiß München startete der TuS wieder fulminant und mit abwechslungsreichem Kombinationsspiel. Doch die erfahrenen Münchner schafften es immer wieder, die Schwächen im Oberdinger Abwehrspiel aufzuspüren. So musste auch diese Partie im Tiebreak entschieden werden. Oberding lag im fünften Satz schnell vier Punkte zurück. Beim Stande von 8:12 sah es nicht gut für den TuS aus. Doch mit enormem Siegeswillen kämpften sich die Oberdinger Punkt um Punkt auf 12:12 heran. Dann wurde es turbulent am Schiedsrichterpodest. Der erste Schiedsrichter hatte einen verspäteten Auswechselantrag der Münchner nicht bemerkt und den Spielzug angepfiffen. Nachdem dieser an Oberding gegangen war, echauffierten sich die Münchner vehement beim ersten Schiedsrichter, welcher dann nachträglich auf Doppelfehler entschied. Der Tiebreak wurde zum Krimi, in dem es lange keine Mannschaft schaffte, die Matchbälle zu versenken. Schließlich hatte der TuS das bessere Ende für sich. (luk)

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