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Thomas Elsenberger freut sich auf die deutsche Meisterschaft.

Qualifikationen zur deutschen Meisterschaft reichten noch

„Wie der FC Bayern in dieser Vorrunde“

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Hörrlkofen – So läuft das nun mal in der Stockschützen-Bundesliga. Da hat man schon 26 Spiele hinter sich, und in der letzten Partie dreht sich nochmal alles.

Hörrlkofen So läuft das nun mal in der Stockschützen-Bundesliga. Da hat man schon 26 Spiele hinter sich, und in der letzten Partie dreht sich nochmal alles. In der letzten Kehre – zugunsten von Thomas Elsenberger und seinem EC Saßbach. Durch einen Sieg über den TSV Buchbach stellte das Team nämlich die Weichen dafür, dass es doch noch zur Qualifikation zur deutschen Meisterschaft reichte. Und das zum 15 Mal in Folge. „Das ist einmalig in Deutschland“, sagt Elsenberger, der aber auch zugibt: „Mit der Leistung an den ersten beiden Wettkampftagen können wir nicht zufrieden sein. Da musst froh sein, dass du mit dem Abstieg nichts zu tun hast. Wir haben gespielt wie der der FC Bayern in der Vorrunde – ohne jede Konstanz.“

Wie berichtet, war der EC als Sechstplatzierter in den zweiten Teil der Bundesliga Süd gegangen. Und dann setzte es zum Auftakt in Deggendorf gleich eine 0:18-Packung gegen Hauzenberg. Siege und Niederlagen wechselten sich in der Folge ab. In die Abschlusspartie gegen Buchbach ging der ECS als Neunter. Beide Teams leisten sich keine Fehler – bis zur letzten Kehre. Da entschieden zwei Zentimeter, dass Saßbach fünf statt drei Punkte schreiben konnte und letztlich 11:9 gewann. Weil gleichzeitig andere Teams vor ihnen patzten, war Elsenbergers Team plötzlich Sechster und durfte in den abschließenden Bahnenspielen auf Bahn drei beginnen.

Der bei den Stockschützen bevorzugte Modus ermöglicht es, sich durch Siege nach oben zu dienen. Nach einer Niederlage gegen Altwasser Windorf (6:14) sowie Erfolgen über den EC Grub (16:8) und den EC Passau-Neustift (13:11) stand dem Hörlkofener und seinem Team plötzlich das Tore zum Halbfinale offen. Doch es folgte ein 10:20 gegen Altwasser Windorf.

Damit war Endstation – aber nur was den Sieg in der Bundesliga Süd anbelangt. Bei den deutschen Meisterschaften (25. und 26. Januar in Waldkraiburg) werden die Karten neu gemischt. Zu den sechs Süd-Vertretern kommen noch neun Teams aus den restlichen vier Bundesligen. Aber erfahrungsgemäß machen die bayerischen Mannschaften das Rennen unter sich aus. Elsenbergers Ziel: „Wenn wir unter die ersten Vier kommen, wären wir für den Europacup qualifiziert.“ 

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