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Der nächste Gegner kann kommen: Simon Zachenhuber ist bereit für seinen sechsten Profikampf. Am Samstag muss er gegen Edis Dzambas aus Bosnien-Herzegowina ran. 

Reisens Boxlegende

„Meine Welpenzeit ist vorbei“

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Für Simon Zachenhuber wird es am Faschingssamstag ernst. Der 21-jährige Reisener steigt am 2. März in Kaiserslautern in den Ring. Sein Gegner ist Edis Dzambas aus Bosnien-Herzegowina.

Reisen – „Vielleicht sollte ich im Kostüm einlaufen, wenn schon Fasching ist“, scherzt Zachenhuber und lacht. „Nein, nein, ich steige natürlich mit meiner weißen Boxer-Hose in den Ring.“ Weiße Hose? Da war doch was. Die war nach dem letzten Mittelgewichts-Kampf gegen den Bulgaren Danail Stoyanov ziemlich in Mitleidenschaft gezogen: Rot vom Blut des Kontrahenten, der von Zachenhuber klar beherrscht worden war. Sind die Flecken eigentlich wieder draußen?

„Ich habe damals über meinen Instagram-Account eine Umfrage gemacht, wie man Blutflecken wieder rausbekommt“, erzählt der 21-Jährige. Die Resonanz sei gewaltig gewesen. „Was ich da alles für Tipps gekriegt habe – kaltes Wasser, Sprudelwasser, Zitrone, Salz, Backpulver und so weiter.“ Für welchen Haushaltstipp er sich entschieden hat? „Ich habe einfach alles zusammen ausprobiert und dann die Hose eingeweicht.“ Und das Resultat? „Die ist wieder blitzblank“, erklärt Zachenhuber grinsend.

Der Kampf gegen Dzambas ist für den Reisener ein ganz besonderer. „Meine Welpenzeit ist vorbei. Endlich darf ich über sechs Runden boxen“, erzählt er begeistert. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter.

Unmittelbar nach Weihnachten hat Zachenhuber mit dem intensiven Training begonnen, ab 8. Januar wurde es in Stuttgart unter der Leitung seines Trainers Conny Mittermeier richtig hart. „Da haben wir ganz schön heftig an den Grundlagen gearbeitet“, erzählt der Reisener. „Vor allem haben wir meine Schlagkraft verbessert.“ Einige Sparringspartner, mit denen er vor einem halben Jahr zuletzt zusammengearbeitet hatte, seien sichtlich beeindruckt gewesen. „Ich hoffe, dass ich ruhig bleiben und die Energie in den Kampf mitnehmen kann“, betont der Jung-Profi.

Ruhig bleiben werde wichtig sein im Kampf gegen den Burschen aus Bosnien-Herzegowina. „Obwohl er erst 22 Jahre alt ist, ist er schon ein erfahrener Mann“, weiß Zachenhuber, der ihn in einigen Videos analysiert hat. Dzambas hatte in seinem vorletzten Kampf einen Gegner auf die Bretter geschickt, der, ebenso wie Zachenhuber, noch ungeschlagen war. „Er hat harte Schwinger“, erzählt er. „Wichtig wird sein, dass ich ihn nicht marschieren lasse, sondern ihn gleich unter Druck setze.“

Er hofft dabei auch wieder auf die Unterstützung seiner Fans. „Die Fruchthalle in Kaiserslautern ist nicht groß und auch schon ausverkauft“, weiß Zachenhuber. „Aber ein paar Autos aus Erding fahren in die Pfalz – und die Erdinger Fans machen bekanntlich immer eine gute Stimmung. Das wird richtig cool.“ Im Fernsehen wird der Kampfabend, der um 19 Uhr beginnt, diesmal nicht übertragen, „aber ich werde ihn auf meinem Instagram-Kanal zeigen“, verspricht der 21-Jährige. Sollte seine Boxer-Hose wieder so in Mitleidenschaft gezogen werden wie in seinem letzten Kampf, dann braucht Zachenhuber jetzt keine Tipps mehr, wie man sie sauber bekommt. „Jetzt weiß ich, wie’s geht.“

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