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Großartiger Auftritt: Denis Nielsen gewann auf Cashmoaker in Dortmund den Großen Preis der Bundesrepublik.

Reitsport – der Große Preis der Bundesrepublik

Isener Triumph in Dortmund

Denis Nielsen betreibt das Pferdezentrum Daxau in Isen. In seiner alten Heimat in Dortmund hat der 28-Jährige ein Turnier der Vier-Sterne-Kategorie gewonnen. Die Prämie dafür: ein Preis und viele PS.

Isen– Zwei fehlerfreie Runden im Sprungparcours krönten das erfolgreiche Wochenende von Springreiter Denis Nielsen. Der 28-Jährige hat beim Signal Iduna Cup in Nordrhein-Westfalen den Großen Preis der Bundesrepublik gewonnen und belohnte sich damit für seine gute Performance im gesamten Turnier.

„Es ist ein super Gefühl, ein internationales Turnier in der Vier-Sterne-Kategorie zu gewinnen“, erklärt der 28-Jährige, dem der Sieg in Dortmund besonders viel bedeutet. Nielsen betreibt zwar das Pferdezentrum Daxau in Isen, stammt aber ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen. „Da hat es mich sehr gefreut, einen Sieg aus der Heimat mitnehmen zu können“, erzählt der Springreiter glücklich. Wirklich nervös sei er bei seinen Auftritten im Sprungparcours nicht gewesen, sagt er. „Die Freude, in der Heimat zu reiten, überwog.“ Mit einer guten Zeit von 40,59 Sekunden sicherte sich der Wahl-Bayer schließlich mit nur 0,37 Sekunden Vorsprung den Sieg im Großen Preis.

Neben dem Sieg beim Großen Preis der Bundesrepublik belegte Nielsen zusätzlich den zweiten Platz im Großen Preis von Nordrhein-Westfalen. „Vor einem Turnier erhofft man sich natürlich immer, dass es gut läuft“, erklärt der 28-Jährige. Dass gleich zwei Podestplätze dabei rausspringen, habe er aber nicht erwartet.

In beiden Wettbewerben ritt Denis Nielsen sein Toppferd Cashmoaker v. Calido. Im Parcours habe er sofort gemerkt, dass der zwölfjährige Schimmel „gut drauf war“, sagt der erfahrene Reiter.

Als Preis durfte der 28-Jährige einen nagelneuen Pickup mit nach Hause nehmen. Was er damit vorhat, hat sich Nielsen noch nicht genau überlegt, aber als Hofauto könne er den Gewinn sicher gut gebrauchen. „Ein Pferderücken ist mir aber definitiv lieber“, erzählt er lachend.

  Der Signal Iduna Cup in Dortmund war für Nielsen das letzte Hallenreitturnier der Saison. Weiter geht es für ihn in zwei Wochen mit Sprungturnieren im Freien. „Mein Ziel für die weitere Saison ist, mich zu zeigen und einfach gut zu reiten“, erklärt Denis Nielsen. Natürlich will er auch bei den deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Balve (NRW) antreten und gute Ergebnisse abliefern. Hannah Wolf

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