Einen Schultersieg feierte der St. Wolfganger Adrian Schöder (blau) gegen den Nürnberger Sebastian Gerlach.
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Einen Schultersieg feierte der St. Wolfganger Adrian Schöder (blau) gegen den Nürnberger Sebastian Gerlach.

Ringen – bayerische Meisterschaften

Ein freundlicher Gastgeber – in jeder Hinsicht

Die Ringer des TSV St. Wolfgang haben sich einmal mehr als optimaler Ausrichter der bayerischen Meisterschaften bewiesen. Die Gäste waren beeindruckt von der Stimmung in der Goldachhalle. Die Wolfganger waren derweil allerdings auch sportlich recht zuvorkommend.

St. Wolfgang – Ein voller Erfolg war die Ausrichtung der bayerischen Mannschaftsmeisterschaft für St. Wolfgangs Ringer, die jetzt unter dem Namen „Die Ringerwölfe“ auftreten. Wenngleich es für die TSV-Mannschaften erwartungsgemäß nicht für einen Podiumsplatz reichte, so präsentierte man sich doch zum wiederholten Mal als perfekter Gastgeber und Organisator und schaffte es neben Bundesligist Johannis Nürnberg als einziger Verein, zwei Mannschaften an den Start zu schicken.

In der Goldachhalle herrschte tolle Mannschaftskampfatmosphäre. Der Jugendreferent des Bayerischen Ringerverbandes Horst Ender zeigte sich angetan von der Veranstaltung und den sportlichen Leistungen. Die von der Gemeinde St. Wolfgang gestifteten Pokale in der Schüler- und Jugendklasse waren hart umkämpft, doch am Ende machten die vor der Meisterschaft als Favoriten gehandelten Vereine die Titel unter sich aus.

Bei den Schülermannschaften trafen sechs Vereine im Modus Jeder-gegen-Jeden aufeinander. In der letzten Turnierrunde standen sich mit dem SV Johannis Nürnberg und dem AC Regensburg die bis dahin ungeschlagenen Teams gegenüber. Etwas überraschend setzte sich Geheimfavorit Regensburg gegen den Titelverteidiger durch. Der TSV St. Wolfgang trat nach dem kurzfristigen Ausfall von zwei Ringern ersatzgeschwächt an, verwies aber den TV Feldkirchen mit einem 19:16-Sieg auf Platz sechs. Gegen die sonst schlagbaren Gegner aus Unterföhring (10:28) und Freising (17:20) war aber an diesem Tag nichts zu holen.

Bei den Jugendmannschaften waren neben Nürnberg und St. Wolfgang noch der ASV Hof und der TSV Westendorf am Start. Hier wurde die Rangordnung bereits in der ersten Turnierrunde fixiert. Die Favoriten ASV Hof und Johannis Nürnberg lieferten sich ein packendes Duell, bei dem sich am Ende der besser besetzte ASV 20:12 verdient durchsetzte. Im Duell zwischen Westendorf und den Gastgebern siegten die Allgäuer 20:15. Beide Teams konnten nur acht Klassen besetzen. St. Wolfgang schaffte zwar vier Siege, verpasste aber die mögliche Überraschung, da ein Ringer nicht in der geplanten Gewichtsklasse antreten konnte. Der TSV verlor auch die restlichen Kämpfe – gegen Hof 11:28 und gegen Nürnberg 4:36.

Die Siegerehrungen führten Bürgermeister Ullrich Gaigl, Alt-Bürgermeister und Vize-Landrat Jakob Schwimmer sowie TSV-Vorsitzender Rudolf Müller-Brunnhuber zusammen mit BRV-Referent Horst Ender durch. Bereits zur Begrüßung hatte Ringer-Abteilungsleiter Albert Föstl das neue Abteilungslogo der Ringerwölfe präsentiert. Dieses solle für einen größeren Wiedererkennungs-Effekt sorgen.  af

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