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Gut in Schwung: Antonia Widl holte Platz drei bei der Bayerischen.

Starke Platzierungen

Schwindkirchener Stockschützen sind wieder in Schwung

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Bei den bayerischen Meisterschaften im Weitschießen holen Antonia Meindl und Lisa Daumoser starke Platzierungen und Jonas Trunczik feiert sein Comeback.

Schwindkirchen Lange Zeit war es still geworden um die Weitschützen des SC Schwindkirchen. Doch kaum hat das neue Jahr begonnen, geht es schon los mit den Erfolgen.

Lisa Daumoser und Antonia Meindl hatten sich mit ihren Erfolgen bei den Bezirksmeisterschaften im Oktober – Meindl wurde Erste, Daumoser Dritte – für die bayerischen Meisterschaften im Weitschießen qualifiziert, die in Freilassing ausgetragen wurden.

In den Wochen vorher wurde zur Vorbereitung fleißig in der Stocksporthalle in Unterneukirchen trainiert. Diese ist aufgrund von vier hintereinanderliegenden Stockbahnen hervorragend zum Weitschießen geeignet. Und das Training hat sich ausgezahlt. Die beiden Schwindkirchenerinnen starteten bei der U 19 und den Frauen.

Bei neun Starterinnen im U 19-Wettbewerb schaffte Meindl mit hervorragenden 70,93 Meter den Vizemeistertitel, und Daumoser belegte mit einer Weite von 62,86 Meter den fünften Platz. Die beiden SC-Athletinnen waren stolz auf ihre Leistungen in dieser für Frauen eher unüblichen Sportart.

Beim Damenwettbewerb hingen die Trauben dann deutlich höher. Daumoser schaffte 63,90 Meter, Meindl 69,84 Meter. Das reichte in der starken Konkurrenz nicht zu vorderen Plätzen. Meindl landete auf Platz acht, Daumoser verfehlte die Top Ten nur knapp und wurde Elfte.

Positiver Nebeneffekt für Meindl war, dass sie sich mit ihrer Platzierung für die deutschen Meisterschaften der Damen qualifiziert hatte, der tags darauf stattfand. Erst zum zweiten Mal überhaupt wurde der Damenwettbewerb im Weitschießen ausgetragen, eine U 19-Konkurrenz gibt es aufgrund der derzeit noch geringen Teilnehmerzahl bislang nicht. Bei annähernd dem gleichen Starterfeld wie bei der Bayerischen hatte Meindl bei der Deutschen weitaus mehr zu kämpfen, schaffte letztlich eine Weite von 68,71 Meter und musste sich mit Rang elf begnügen.

Bei den U 23-Herren wagte der Schwindkirchener Weitschütze Jonas Trunczik nach langer krankheitsbedingter Wettkampf-Pause einen Neustart. Relativ untrainiert belegte er dann bei der Bayerischen mit 110,65 Meter unerwartet den 6. Rang. Den gleichen Platz gab es für Trunczik dann auch am nächsten am nächsten Tag bei der Deutschen mit 109,47 Meter. Abschließend war der Schwindkirchener dann doch mehr als zufrieden mit den eigentlich unerwartet guten Platzierungen. 

red

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