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Den Finger am Abzug: Lea Kleesattel hat ihre Luftpistole fest im Griff.

Schützin Lea Kleesattel gewinnt in Berlin

Lob von der Bundestrainerin

International unterwegs gewesen sind die beiden Schützinnen Lea Kleesattel und Rebecca Wisbacher. Nach der Europameisterschaft war die Langenpreisingerin Kleesattel beim IWK in Berlin und beim Grand Prix Liberation in Pilsen mit der Luft- und der Sportpistole am Start

VON GABRIELE GAMS

Langenpreising/Eicherloh In Berlin gastierte auch Gewehrschützin Wisbacher von Jennerwein Eicherloh. Sie schoss mit dem Luft- und dem Kleinkalibergewehr.

Einen tollen Erfolg feierte Kleesattel in Berlin. Mit der Luftpistole erzielte sie eine persönliche Bestleistung. Es lief von Anfang für die Nachwuchsschützin. Sie startete mit 97 Ringen sehr gut. Es folgten 96, dreimal 95 und zum Abschluss nochmal 97 Ringe. Insgesamt ergab das 575 Ringe. Damit gewann sie die Wertung der Juniorinnen mit drei Ringen Vorsprung auf Ana Castilo Viciana aus Spanien und vier vor ihrer Mannschaftskollegin Larissa Böck. Voll des Lobes für die „jungen Wilden Pistolenschützinnen“ war Junioren-Bundestrainerin Claudia Verdicchio-Krause. Mit der Sportpistole lief es auch gut, und mit 554 Ringen erreichte Kleesattel Rang zehn in der Juniorenwertung.

Auch Wisbacher feierte tolle Ergebnisse. Mit dem Luftgewehr lag sie mit 617,4 Ringen auf dem fünften Platz im starken Juniorinnenfeld. Sie schoss einen konstanten Wettkampf mit Serien zwischen 102,8 und 104,0 Ringen. Allerdings kostete sie die letzte Serie mit 100,2 Ringen ein paar Plätze nach oben. Ihr Rückstand auf den vierten Platz betrug nur 0,2 Ringe.

Mit dem Kleinkalibergewehr lief es noch besser für Wisbacher. Im Dreistellungkampf 3x40 Schuss schoss sie sehr gut. Mit 385 Ringen im ersten Anschlag lag sie bereits vorne. Mit 395 liegend festigte sie ihre Position auf Platz zwei. Und mit 374 Ringen stehend ließ sie sich zum Abschluss diesen Platz in der Wertung auch nicht mehr nehmen.

Ihre drei Anschläge absolvierte sie mit sehr gleichmäßigen Serien, und mit 1156 Ringen lag sie deutlich vor ihre Mannschaftskollegin Barbara Fricke auf Platz zwei. Zur Siegerin Sheileen Waibel aus Österreich fehlten sieben Ringe. Sie lag mit 1163 Ringen unangefochten an der Spitze. Wisbachers Freude über den zweiten Platz war riesengroß.

Nach ihren tollen Leistungen in Berlin war Kleesattel anschließend gleich noch beim Grand Prix Liberation im tschechischen Pilsen am Start. Hier waren die Bedingungen für die Juniorin allerdings etwas schwieriger. Denn es gab keine separate Wertung, sondern die Juniorinnen starteten zusammen mit den Damen. In dieser gemischten Wertung erreichte Kleesattel mit 565 Ringen den 20. Platz. Der Start in den Wettkampf verlief mit 93 und 94 Ringen nicht ganz nach Wunsch. Es folgten zweimal 96 Ringe und zum Abschluss zweimal 93 Ringe.

Mit der Sportpistole schoss sie 568 Ringe und lag damit auf dem 26. Platz. Auch hier war der Start mit 93 Ringen nicht ganz optimal. Die zweite Serie lief mit 98 Ringen sehr gut. Mit 93, 95, 96 und 93 schloss sie ihren Wettkampf ab. „Ich bin mit beiden Wettkämpfen super zufrieden, wenn man bedenkt, dass Damen und Junioren gemeinsam gewertet wurden“, meinte die Schützin.

Sie geht gut gerüstet in die nächsten Herausforderungen bei Meisterschaften und eventuell weiteren internationalen Wettkämpfen.

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