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Spiel verloren, Punkte behalten

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Den hält niemand auf: Christophe Huettenkofer (4. v. l.) setzt an zum Wurf. Stef Wiesi (l.) beobachtet die Szene. Foto: bauersachs
Den hält niemand auf: Christophe Huettenkofer (4. v. l.) setzt an zum Wurf. Stef Wiesi (l.) beobachtet die Szene. Foto: bauersachs

Altenerding - Eigentlich hatten die Altenerdinger Basketballer beim 66:80 gegen Rosenheim wenig zu melden. Die Punkte behalten sie trotzdem. Der Grund: Auf dem Rosenheimer Spielerbogen fehlte ein eingesetzter Akteur.

Dass es für eine Niederlage Punkte gibt, ist normalerweise nicht der Fall. Es sei denn, der Gegner hat einen zum Einsatz gekommenen Akteur auf dem Spielberichtsbogen nicht aufgelistet. So geschehen beim Heimspiel der Altenerdinger Basketballer gegen Rosenheim. Die Gäste hatten sich eigentlich 80:66 durchgesetzt. Die Punkte gab’s am Grünen Tisch aber für die SpVgg.

Von Beginn an tat sich Altenerding schwer, ins Spiel zu kommen. Mit aggressiver Defensive zogen die Gäste auf 14:2 davon. Nachdem sie bereits 18 Zähler hinten lag, fand die SpVgg gegen Ende des ersten Viertels zu ihrem Spiel. Mit einem Stand von 10:24 ging es in die Pause.

Eine viel bessere Leistung zeigte Altenerding im zweiten Viertel, in dem Rosenheim nur 13 Punkte gelangen. Die Offense Guards Christophe Huettenkofer und U 18-Spieler Jonah Richardson trafen von außen, und Center Stef Wiesi dominierte unter dem Korb. Zur Halbzeitpause stand es nur noch 27:37.

Das dritte Viertel war ausgeglichen. Wiesi und Manu Schnell schnappten sich die Rebounds, aber Rosenheims Zielgenauigkeit war schwer zu verteidigen. Trotzdem gewann Altenerding den Durchgang 19:18.

Mit neun Zählern Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Altenerding zwang Rosenheim zu schwierigen Abschlüssen und holte sich die Rebounds, was zu Konterchancen führte. Und diese nutzte die SpVgg auch über Jonah Richardson und Sebastian Lachmann. So kam Altenerding auf vier Punkte heran.

Die anstrengende Aufholjagd machte sich aber bald bemerkbar. In den Schlussminuten waren die Rosenheimer nämlich frischer und zogen wieder auf 14 Zähler davon. Sie gewannen das Viertel 25:20 und das Spiel 80:66.

Weil aber ein Rosenheimer Akteur auf dem Spielberichtsbogen fehlte, durften am Ende doch Altenerding jubeln.

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