Altenerding fertigte den TuS Fürstenfeldbruck ab, mit 100:50. Dabei haben die SpVgg-Basketballer nicht einen Dreier gemacht.
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In Fürstenfeldbruck machten die Altenerdinger 100 Punkte. Jetzt kommt der FC Bayern.

Mit 50 Punkten Differenz gewonnen

SpVgg-Basketballer: Für 100 Punkte braucht’s keinen Dreier

Altenerding fertigte den TuS Fürstenfeldbruck ab, mit 100:50. Dabei haben die SpVgg-Basketballer nicht einen Dreier gemacht.

Altenerding Die Basketballer der SpVgg Altenerding haben 100 Punkte erzielt, und das, ohne einen einzigen Dreipunktewurf zu versenken. Dieses Meisterstück gelang dem Team beim 100:50 beim TuS Fürstenfeldbruck.

Der Schlüssel zum Erfolg der Truppe von Trainer Christos Paraschidis bestand aus einer aggressiven Verteidigung und schnellem Umschaltspiel. „Wir haben sehr viele junge und athletische Spieler, die das Spiel schnell gestalten können und dem Gegner konditionell einiges abverlangen. Diesen Vorteil müssen wir nutzen“, so der Coach nach dem Spiel. Diesen Vorteil nutzen die Altenerdinger in letzter Zeit immer wieder.

Vierter Sieg in Folge

Die Statistik spricht für sich – ungeschlagen zuhause und der vierte Sieg in Folge. „Jeder nimmt seine Rolle im Team an und kämpft um jeden Ball. Wir haben viele Spieler, die ein Spiel für uns gewinnen können. Wir sind eine Familie auf und abseits des Feldes. Das hat uns in den letzten Spielen so stark gemacht“, sagte Luis Winkler nach der Partie.

Ein Blick auf die Punkteverteilung innerhalb der Mannschaft zeigt, dass das Team nicht von einem oder zwei Spielern getragen wird, sondern jeder seinen Beitrag leistet. Mit Lorenz Wolf, Kristof Vadasz, Jonah Richardson, Maximilian Hopfner und Johannes Poppel punkteten gleich fünf Altenerdinger zweistellig. „Ein großer Dank geht an unsere Bankspieler, die die Mannschaft immer unterstützen und alles geben, wenn sie Spielzeit bekommen. Jeder weiß, wie wichtig der Teil ist, den er leistet. Das ist etwas, das man nicht trainieren kann, sondern diese Teamchemie haben die Jungs geschaffen“, so der Trainer stolz nach dem Auswärtssieg.

Die schwierigste Aufgabe in dieser Saison erwartet die Basketballer an diesem Sonntag, wenn der Spitzenreiter FC Bayern München anreist. Die Münchner haben in der ganzen Saison erst ein Spiel verloren und verzeichnen neben der besten Offensive der Liga auch die beste Defensive. „Es wird ein schwieriges Spiel für uns. Allerdings haben wir zuhause noch nicht verloren“, sagte Johannes Poppel mit einem Grinsen im Gesicht. Verfolgen kann man das Spiel in der Herzog-Tassilo-Realschule in Erding am Sonntag um 18 Uhr.

SpVgg-Punkte:

Lorenz Wolf 22, Kristof Vadasz 21, Jonah Richardson 17, Maximilian Hopfner 12, Johanned Poppel 10, Pedro Meideiros dos Anjos 9, Luis Winkler 4, Christoph Otto 3, Sebastian Weber 2.

Luis Untermoser

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