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Nicht aufzuhalten: Interimsspielertrainer Lukas Donaubauer coacht die Landesliga-Truppe weiterhin. Archivbild.

Landesliga-Team vertraut auf interne Lösung

Altenerdings Handballer coachen sich weiter selbst

Die Handballmänner der SpVgg Altenerding stehen vor der Auswärtspartie in Niederraunau (Samstag, 19.30 Uhr) weiterhin ohne einen etatmäßigen Trainer da.

Altenerding – Die Handballmänner der SpVgg Altenerding stehen vor der Auswärtspartie in Niederraunau (Samstag, 19.30 Uhr) weiterhin ohne einen etatmäßigen Trainer da. Wie schon beim erfolgreichen Jahresstart wird Lukas Donaubauer zusammen mit einigen Kollegen die Truppe coachen. Nach seinem Urlaub betonte der Sportliche Leiter Nadi Özdemir: „Wir hatten in der Pause Gespräche mit zwei Kandidaten, die haben aber leider beide abgesagt.“ Derzeit laufen Verhandlungen mit einigen anderen potenziellen Nachfolgern von Nico Jovanovic. Özdemir: „Eine Entscheidung ist bislang aber noch nicht gefallen.“ Denn es brauche einen Trainer, der sofort funktioniert: „Er sollte die Mannschaft kennen und ihr sofort eine Taktik vorgeben können.“ Das schränkt die Anzahl der Bewerber natürlich deutlich ein.

Generell zeigte sich Özdemir von der Zwischenlösung mit Donaubauer und Co. begeistert: „Die Jungs sind derzeit top motiviert, das zeigte schon das Ergebnis in Sauerlach.“ Özdemir selbst wird in Niederraunau zwar auf der Bank sitzen, sich bei den taktischen Vorgaben aber zurückhalten. Donaubauer spricht von einem unangenehmen Gegner, betont aber auch: „Schlagbar ist er.“ Man habe viele Videoanalysen in der Vorrunde gemacht, Christopher Schmalz habe sich hier alle angeschaut, so Donaubauer: „Wir sind sehr gut vorbereitet.“ Vor allem die unorthodoxe Abwehr der Gastgeber könnte Probleme bereiten: „Es wird auf jeden Fall lange Angriffe geben.“

Positiv besonders: Julian Rieß ist wieder komplett fit, kann daher sowohl in der Abwehr als auch im Angriff antreten. Bei Severin Henrich gab es lange ein Fragezeichen, aber auch der junge Mann ist letztlich mit im Kader und verstärkt die Altenerdinger Männer. Nachdem Quirin Huber und Co. ebenfalls alle fit an den Start gehen, kann Spielertrainer Donaubauer auf einen vollen Kader zurückgreifen. Intern habe man sich darauf verständigt, dass er den Coach macht, bis ein neuer Mann gefunden wird: „Wir wollen dies nicht von Woche zu Woche neu diskutieren.“ Den starken Rückraum des Gegners in den Griff bekommen, das ist das Hauptziel Donaubauers: „Wir gehen mit neuem Selbstbewusstsein in die Partie. Ich habe ein gutes Gefühl, dass es mit den nächsten zwei Punkten klappt.“

Herren 2 mit starkem Kader

Die Herren 2 spielen am Samstag um 19 Uhr beim TV Passau. Beide Teams stehen punktgleich auf dem siebten und achten Rang in der Bezirksliga. Nach einer Niederlage könnte man durchaus in den Abstiegsstrudel geraten. Mit Simon Lorenz, Moritz Sturm und Christopher Guttmann stehen aber starke Männer im Kader – die Chancen auf einen Erfolg sind gut.

Frauen müssen zum Angsgegner

Die Altenerdinger Frauen haben ein schweres Auswärtsduell bei der SSG Metten (Samstag, 19 Uhr). Der Kontrahent in der Bezirksoberliga ist als Sechster zwar nur einen Rang vor der SpVgg, aber Trainer Simon Klawe erinnert: „Wir haben dort noch nie gewonnen.“ Gerade die kleine Halle mache immer Probleme, dazu hätten seine Frauen in Metten stets eine Blockade: „Daher sehe ich uns auf keinen Fall als Favorit.“ Zwar unterlag die SSG jüngst haushoch gegen Manching: „Das bringt für die Gastgeberinnen aber neue Motivation gegen uns.“ Anna Gößwein fällt ebenso aus wie Anabelle Kaube. Angeschlagen wird es Rückraumspielerin Claudia Simon versuchen, durch ihre Fingerverletzung ist sie allerdings stark gehandicapt. Klawe fordert eine offensive Abwehr und ein hohes Tempo.

Dünn besuchtes Training bei den Frauen 2

Die Frauen 2 treten zu ihrer Bezirksligapartie am Sonntag um 16 Uhr beim VfL Waldkraiburg an. Trainer Michael Zartner kann in dem wichtigen Duell im Kampf gegen den Abstieg auf Julia Kranich und Ramona Greckl zurückgreifen. Auch ansonsten sieht es vom Kader her gut aus. Das Training war angesichts von Verletzungen und Krankheiten allerdings manchmal etwas dünn besucht. „Wir fahren dorthin, um zu siegen. Waldkraiburg ist zwar heimstark, ich sehe beide Mannschaften trotzdem auf Augenhöhe,“ stellt der SpVgg-Coach fest.

Bernd Heinzinger

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