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Am höchsten steigt hier der siebenfache Altenerdinger Torschütze Tobias Koburger (Nummer 2). Sehr zur Freude seiner Teamkollegen Michael Sack (Nummer 4) und Stephan Auernhammer (Nummer 10). 

Handball-Landesliga

SpVgg Altenerding: Strahlend aus dem Wechselbad der Gefühle

Der Auftritt der Altenerdinger Handballmänner im Landesligaduell gegen Dietmannsried/Altusried war nichts für schwache Nerven, wurde aber belohnt. Nach umkämpften 60 Minuten setzte sich die SpVgg 32:30 (14:14) durch und feierte den zweiten Sieg in Folge.

 Altenerding– Nach fünf Minuten lagen die Hausherren 1:3 hinten. Zwar gelang das 3:3. In der Folge sollten die Biber-Herren aber noch einige Male ins  Hintertreffern geraten. Sie hatten in der Abwehr große Probleme mit der Abstimmung. Michael Sack rackerte an der vorgezogenen Position und konnte einige Male Schlimmeres verhindern.

5:8 oder 8:11 stand es, ehe nach einer Viertelstunde die nächste Aufholjagd folgte. Der starke Stephan Auernhammer verwandelte zweimal, dazu kam ein Treffer von Thomas Peteranderl – das bedeutete das 11:11 nach 23 Minuten. Eine Führung gab es danach allerdings nicht zu bejubeln. Bald stand es 12:14, immerhin sorgten danach Tobias Koburger und Bernhard Glas mit ihren Treffern dafür, dass man beim Stand von 14:14 in die Kabinen gehen konnte.

Dort blieben die Hausherren mit den Gedanken wohl ein bisschen zu lange. Denn in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts gelang gar nichts – es fielen drei Gegentore nacheinander zum 14:17. Die SpVgg-Herren steckten aber weiterhin nicht auf und steigerten sich im Angriff. Tobias Schlecht markierte das 17:17 – sollte es diesmal endlich mit einer eigenen Führung klappen? Ja, denn Lukas Donaubauer zeigte sich in den nächsten Minuten eiskalt vom Siebenmeterpunkt. Er verwandelte drei Strafwürfe zum 20:18, Schlecht erhöhte nach 40 Minuten auf 21:18.

Aber auch Altenerding zeigte sich nicht als Meister im Verteidigen eines Vorsprungs. Zehn Minuten vor dem Abpfiff war beim Stand von 25:25 erneut alles offen, und es konnte in die heiße Schlussphase gehen.

Hier bewiesen sich die Gastgeber als stärkere Truppe, vor allem überzeugte man mit Toren aus praktisch allen Positionen – die schön herausgespielt wurden.

Es blieb aber weiter spannend. 29:28 stand es für Altenerding keine fünf Minuten vor dem Abpfiff – dann verwandelte Donaubauer den nächsten Siebenmeter. Quirin Huber netzte zum umjubelten 31:28 ein. Dietmannsried/Altusried konterte zum 29:31, im Anschluss nahm Trainer Nadi Özdemir die Auszeit, und Thomas Peteranderl traf kurz darauf zum entscheidenden 32:29.

Trainer Özdemir: „Wir hatten erwartet, dass es knapp wird. Am Ende hatten die Gäste Probleme mit der Kondition, das konnten wir ausnutzen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, der Sieg war superwichtig.“

SpVgg-Tore:

Tobias Koburger 7, Stephan Auernhammer 7/2, Thomas Peteranderl 4, Quirin Huber 4, Lukas Donaubauer 4/3, Christopher Schmalz 2, Tobias Schlecht 2, und Bernhard Glas 2/1.

BERND HEINZINGER

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