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Obenauf: Andreas Voglsammer (l.) köpft, Heidenheims Kevin Kraus hat das Nachsehen.

Das starke Stück vom Wochenende

Arminia jubelt: Voglsammer trifft wieder

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Arminia Bielefeld spielt eine starke Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Das liegt auch an einem Dorfener, der nun seine kurzzeitige Ladehemmung überwunden hat.

Dorfen/Bielefeld– Der Dorfner Strafraumschreck hat wieder zugeschlagen. Als der FC Heidenheim sich schon über den nächsten Dreier freuen wollte, schickte Konstantin Kerschbaumer den besten Stürmer Bielefelds auf die Reise. Andreas Voglsammer zog mit Links ab und überwand Keeper Kevin Müller zum 2:2-Ausgleich und Endstand. Es war der zehnte Treffer des 26-jährigen Dorfeners, der die Arminia auf Platz sieben in der 2. Fußball-Bundesliga schoss.

Vor der Winterpause hatte er bereits achtmal eingenetzt. Danach fehlte ihm ein wenig das Schussglück, ehe er vergangene Woche in Dresden den Bann mit einem verwandelten Elfmeter brach. Wir sprachen mit ihm über die Ladehemmung und späte Tore. Auch den Trainerwechsel beim TSV Dorfen hat er mitbekommen. Einen Kommentar dazu traut er sich allerdings nicht zu.

-Aus einem 0:2 noch ein 2:2 in letzter Minute – was ging Ihnen nach diesem wichtigen Treffer durch den Kopf?

Andreas Voglsammer:Ich war extrem glücklich und erleichtert, dass wir noch den Ausgleich erzielt haben, weil er auch hochverdient war. Wir waren die aktivere Mannschaft und haben generell den besseren Fußball gespielt.

-Sind Sie zufrieden mit dem einen Punkt?

Voglsammer:Natürlich wären wir gern mit drei Punkten heimgefahren. Aber wir haben schon vorher gewusst, dass das ein schweres Stück Arbeit wird in Heidenheim. Und dann liegst du auch noch 0:2 hinten. Wenn du dann in der 91. Minute den Ausgleich schaffst, kannst du mit einem Punkt auch zufrieden sein.

-Fünf Punkte zu Platz drei, acht Punkte bis zum 16. Platz – wohin schielt die Mannschaft eher?

Voglsammer: Erst einmal müssen wir unsere 40 Punkte so schnell wie möglich bekommen. Dann können wir immer noch schauen, was möglich ist. Wir müssen unsere Leistung abrufen, und dann werden wir am Ende sehen, für was das gereicht hat.

-In den ersten Wochen nach der Winterpause hatten Sie Ladehemmung, jetzt treffen Sie wieder. Was hat sich geändert?

Voglsammer:Mei, was heißt Ladehemmung? Wir hatten Testspiele, in denen ich getroffen habe, aber dann leider in der ersten Phase in den Saisonspielen nicht mehr. Aber ich wusste, das kommt wieder von alleine. Man muss einfach dranbleiben und im Training hart arbeiten. Und deshalb hat diese Ladehemmung in Dresden mit dem Elfmeter geendet und nun in Heidenheim mit dem Tor in der Nachspielzeit aus dem Spiel heraus. Das ist natürlich schon gut, aber geändert hat sich eigentlich nichts.

-Am kommenden Freitag geht’s gegen den Club.

Voglsammer:Nürnberg wird extrem schwer. Wir müssen einfach die Leistung wie in Nürnberg bringen, wo wir 2:1 gewonnen haben. Dann haben wir gute Chancen, die drei Punkte zuhause zu lassen.

-Haben Sie den Trainerwechsel beim TSV Dorfen mitbekommen?

Voglsammer:Ja das habe ich mitbekommen. Ich kann da nichts dazu sagen. Dafür bin ich viel zu weit weg vom Geschehen.

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