Dem Benefizspiel gegen die Starbulls Rosenheim fiebern die Erding Gladiators entgegen, die stolz das Nationalmannschaftstrikot ihrer Torhüter Viona Harrer für die Versteigerung präsentieren. foto: wk

Für Steer eine „Herzensangelegenheit“

Erding - Die Erding Gladiators fiebern dem Benefizspiel am morgigen Freitag (19 Uhr) gegen die Starbulls Rosenheim entgegen.

Die Partie wird ausgetragen im Rahmen der Aktion „Hilfe für Kathi“. Der gesamte Erlös fließt der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zu. Die Familie der leukämiekranken Kathi (14) ist seit vielen Jahren dem Erdinger Eishockey verbunden. Mama Karin war lange verantwortlich für den Kiosk in der Eishalle. „Da war die Kathi schon im Kinderwagen mit dabei“, erzählt sie. Die drei Brüder von Kathi spielen alle aktiv beim TSV. In den ersten Jahren wurden sie noch vom damaligen Nachwuchstrainer Franz Steer gecoacht. Der ist mittlerweile Cheftrainer bei den Starbulls Rosenheim.

Als die TSV-Verantwortlichen für das Benefizspiel anfragten, setzte Steer alle Hebel in Bewegung, um die Partie von Rosenheimer Seite möglich zu machen. Der Vorstand gab auch gleich Grünes Licht. Einzige Bedingung: Spielbeginn bereits um 19 Uhr, da die Starbulls am Samstag früh mit dem Bus zum Punktspiel nach Bremerhaven aufbrechen werden. Der Zweitligist wird laut Steer mit seiner besten Besetzung nach Erding kommen, sofern keine Spieler verletzt sind. Die Partie bei den Gladiators sei für ihn eine „Herzensangelegenheit“, sagt er.

Die Unterstützung für diese Partie ist groß. Neben zahlreichen Trikot-Spenden für die Auktion im Internet (siehe Kasten) verzichten Deutscher Eishockeybund und Bayerischer Eishockeyverband auf die Verbandsabgaben, sowie die Stadtwerke Erding auf die Eismiete. Die Spielerfrauen und -freundinnen der Gladiators organisieren ein Kuchenbüfett. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen zehn Euro (unter 16 Jahre fünf Euro). Bürgermeister Max Gotz, Schirmherr der Aktion „Hilfe für Kathi“, wird das Eröffnungsbully ausführen.

Gladiators-Trainer Markus Knallinger freut sich schon auf das Zusammentreffen mit seinem Lehrmeister Franz Steer, dessen Co-Trainer er viele Jahre im TSV-Nachwuchsbereich war. „Wir wollen den Zuschauern ein schönes Spiel bieten“, kündigt er an und wünscht sich, „dass das Stadion voll ist“.

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