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Glückwunsch zu Platz drei: Finsings Petr Malik (l.) wurde von Alexander Dittrich aus Forstern, der zum Turnierteam des Tennisverbands gehört, die Urkunde überreicht.

Zu hart bespannte Schläger bringen Bronze

Finsinger Senior scheitert im Halbfinale der Bayerischen Meisterschaft

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Auf Sand hatte er in Ismaning noch das Finale der Bayerischen Meisterschaft erreicht. In der Halle endete der Titeltraum für Petr Malik bereits im Halbfinale.

Landkreis – Im Sommer auf Sand hatte er in Ismaning noch das Finale der Bayerischen Meisterschaft erreicht. In der Halle endete der Titeltraum für den Finsinger Tennisspieler Petr Malik jedoch bereits im Halbfinale der Einzelkonkurrenz der Herren 55. Beim großen Turnier im Nürnberger Noris-Center schied er gegen den späteren Champion Stefan Meisel (TV Fürth 1860) nach einer 1:6, 3:6-Niederlage aus und erhielt eine Urkunde für den dritten Platz.

Gegen Meisel hatte der 56-Jährige, dessen sportliche Karriere nach einer Herz-OP zu Beginn des Jahres auf der Kippe stand(wir berichteten), im Sommer als Ungesetzter das Endspiel erreicht und nach einem Krimi erst im Match-Tiebreak verloren. In Franken reichte es vom Ergebnis her deutlich nicht, obwohl sein Gegner „gefühlt zwei Klassen schlechter als in Ismaning war“, bedauerte Malik. „Aber so ist es im Leben.“

Von Enttäuschung keine Spur, denn: „Ich habe in Nürnberg verdammt gut gespielt und kann mit dem Platz drei sehr gut leben“, so der Finsinger. „Ich schätze, das war bisher meine beste Leistung in der Halle“, meinte der Regionalligaspieler, der sich nur eines ankreidete: „Ich habe leider einen fatalen Fehler gemacht und vor dem Halbfinale gegen Meisel meine Schläger neu bespannen lassen. Das wäre nicht so schlimm gewesen, aber der Bespanner hatte meine Schläger versehentlich drei Kilo härter bespannt.“ So konnte der TCF-Crack seinen „geliebten Trampolineffekt bei der Vorhand und beim Aufschlag“ nicht nutzen.

In den drei Runden zuvor war dies nicht der Fall gewesen. Da hatte der an Position sieben gesetzte Malik zum Auftakt gegen Bernd Rieger (Weißenburger TC/6:3, 6:1) „alles unter Kontrolle“ gehabt. Gegen Albrecht Sieber (TC Buckenhof/7:6, 6:2) galt dies nach einem engen ersten Satz. Im Viertelfinale schaltete er nach hartem Kampf mit Johannes Fritscher (TSV Altenfurt/6:4, 4:6, 10:7) einen unangenehm spielenden Linkshänder aus. 

Olaf Heid

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