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Tennis-Boom bei der Eintracht

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Von: Klaus Kuhn

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Gut besucht war die Jahreshauptversammlung im Berglerner Sportheim.
Gut besucht war die Jahreshauptversammlung im Berglerner Sportheim. © Klaus Kuhn

Der SV Eintracht Berglern ist besser als viele andere Sportvereine durch die Krise gekommen.

Berglern – Die Zahl der Mitglieder stieg auf 972, das ist ein Plus von etwa 20. Bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim berichtete Vorsitzender Franz Knittler, dass die Tennisabteilung an diesem Zuwachs bei den Mitgliederzahlen den höchsten Anteil habe. Diese habe ihre Zahl glatt verdoppeln können.

Nichtsdestotrotz musste Schatzmeisterin Christina Krieger bei einem Umsatz von rund 370 000 Euro doch ein sattes Minus in ihrem Kassenbericht melden. Das Vereinsvermögen sank von 117 991 auf 81 510 Euro. Schuld daran ist eine erneute erhebliche Investition in einen neuen Ballfangzaun, von dem der Vorsitzende in seinem Bericht gesprochen hatte. Allein hier bleiben rund 24 000 Euro beim Verein hängen. Ein großer Dank ging an die Gemeinde Berglern, weil diese die Jugendförderung angehoben hatte.

Der Verein will auf jeden Fall endlich auch wieder einen Faschingsball abhalten, kündigte Knittler an. Was die Stadionwirtschaft angehe, sei man in „guten Gesprächen“ mit der Gemeinde wegen eine Übernahme eben durch die Gemeinde.

Sportlich geht es bei der Eintracht aufwärts. Die Abteilung „Gesundheit und Sport“, als die größte Abteilung, kann auf zwei weitere Übungsleiter zurückgreifen, was Abteilungsleiterin Gabi Röslmair besonders herausstrich. Wie in den vergangenen Versammlungen musste sie aber auch diesmal wieder melden, dass die Infrastruktur, wie Sporthallenzeiten, an ihre Grenzen stoße. Viele Gruppen seien voll.

Die Abteilung Fußball sieht Abteilungsleiter Stefan Zott auf einem guten Weg: Nach ihrem Aufstieg in die Kreisklasse liegt die erste Mannschaft auf dem fünften Platz. Auch die zweite Mannschaft, die in der B-Klasse spielt, ist Fünfter. „Da wächst was Gutes zusammen“, glaubt der Abteilungsleiter. Die Trainingsbeteiligung sei gut, 120 Jugendliche trainieren und bringen auch den Trainingsplatz so nach und nach an seine Grenzen. Zentrales Thema für die Fußballer wird auf jeden Fall die Frage werden, wie weitere Schiedsrichter rekrutiert werden können.

Die Tennisabteilung will nach ihrem Mitgliederzuwachs in der kommenden Saison auch eine Herrenmannschaft anmelden. Ein Damenteam gibt es ja schon länger. Die Baustellen am Gelände würden langsam auch weniger, berichtete Christian Reichart, der Abteilungsleiter Christian Pröls vertrat.

Die Stockschützen konnten einen Aufstieg melden: Die erste Mannschaft spielt jetzt in der Bezirksoberliga. Die Zweite schaffte in der Kreisliga den Klassenerhalt.

Was den Radsport angeht, berichtete Vereinschef Knittler: „Wir sind dabei, einen Neuanfang zu gestalten.“ Die Trainingsfahrten seien gut besucht, das Mountainbikerennen, das bei Auerbach stattgefunden habe, sei allerdings nicht zuletzt wegen des schlechten Wetters finanziell ins Minus gelaufen. Der Vorsitzende kündigte an, das Thema Radsport weiter zu forcieren.

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