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Freuen sich auf ihren Triathlon mit St art und Ziel am Kronthaler Weiher: die TriKids von Trisport Erding mit Trainerin Daniela Mau (l.) und Christian Hörmannsdorfer (r.). Am Sonntag, 18. Juni, geht es hoch her. 

Stadttriathlon Erding 

TriKids stehen in den Startlöchern

Erding steht am Sonntag, 18. Juni, ganz im Zeichen des Stadttriathlons. Die ganz jungen Ausdauersportler sind besonders willkommen – beim KidsTri Erding am Kronthaler Weiher.

ErdingOb Neuling oder Profi: Beim KidsTri in Erding können alle an den Start gehen. Vor allem die Schulen sind heuer gefragt, denn es wird eine Schulwertung geben. Die teilnehmerstärkste Schule erhält ein Kontingent an Freistarts für den Stadtlauf im September.

Das Organisationsteam des KidsTri hat die Attraktivität des neuen Geländes am Kronthaler Weiher so in die Veranstaltung einfließen lassen, dass es ein Triathlonfest für alle wird. So wird für die Schüler D (Jahrgang 2010/11) ein Duathlon (Laufen, Radeln, Laufen) angeboten. Die Schüler C (2008/09), Schüler B (2006/07), Schüler A (2004/05) und die Jugend B (2002/03) werden auf der jeweiligen Triathlon-Distanz am Start sein. Zieleinlauf und Siegerehrung sind heuer für alle jugendlichen Altersklassen am Kronthaler Weiher. Damit spart man den Kindern und Eltern das Hin und Her von und aus der Innenstadt.

Auch wichtig: Aus gesundheitlichen Gründen dürfen die Schülerklassen erst ab 19 Grad und die Jugend B ab 17 Grad (mit Neopren) beziehungsweise 19 Grad (ohne Neopren) schwimmen. Zudem werden die Abrolllängen limitiert. Das ist der Weg, den das Rad im höchsten Gang bei einer Kurbelumdrehung zurücklegt. Da eine größere Abrolllänge mehr Kraft erfordert als eine kleinere, werden bei den Kinderrädern je nach Alter Gänge gesperrt. Die Mädchen und Buben sind somit gezwungen, mehr zu kurbeln. Das schont Knochen, Sehnen und Muskeln. Und damit sich auch Neulinge im Triathlon-Sport zurechtfinden, werden sie während des Wettkampfs von Helfern begleitet. So kann sich auch keiner verlaufen.

Was die TriKids von Trisport Erding dazu sagen? „Ich finde es toll, nicht nur eine Sportart zu haben, sondern drei: schwimmen, radfahren, laufen“, sagt Janos Toldy. „Ich bin über eine Freundin meiner Eltern zu Trisport gekommen und anfangs nur geschwommen. Übers Schwimmen kam ich dann zum Triathlon“, erzählt Severin Lex. „Ich hatte großen Respekt davor, doch ich wollte es unbedingt ausprobieren. Vergangenes Wochenende hatte ich meinen ersten Wettkampf, und es hat sehr viel Spaß gemacht“, freut sich Luca Thaler.

Für Jugendtrainerin Simone Blumoser sind die Kids „mein Herzstück des Triathlons“. Sie ist begeistert, die Kleinen mit so viel Motivation, aber vor allem Spaß am Sport zu erleben. Ihr Credo: „Kindern den Spaß an der Bewegung bei Trisport Erding zu vermitteln, ohne Leistungsdruck.“

Das Interview

Olaf Breil ist Resortleiter beim KidsTri im Rahmen des Stadttriathlons und einer der Organisatoren. Wir haben mit ihm über die Vorbereitungen gesprochen.

-Wie kann man sich diese Nachwuchsrennen vorstellen?

Olaf Breil: Der Kids-Tri umfasst die Rennen der Schüler D, C, B und A sowie der Jugend B. Welcher Gruppe ein Kind angehört sowie die Streckenlängen für die Altersklassen werden von der Sportordnung der Deutschen Triathlon Union vorgeschrieben. Alle Details dazu gibt’s im Internet auf www.stadttriathlon-erding.de.

-Warum ist besonders beim Schwimmen Vorsicht geboten?

Breil: Weil Kinder im Wasser schneller auskühlen als Erwachsene, müssen wir bei zu niedriger Wassertemperatur das Schwimmen bei den Kleineren ausfallen lassen. Dann wird alternativ ein so genannter Duathlon durchgeführt (laufen-radfahren-laufen). Ob die Kinder schwimmen dürfen oder nicht, entscheiden die Kampfrichter erst am Wettkampftag. Spannend wird’s in jedem Fall.

-Sie sind das zweite Jahr Ressortleiter beim KidsTri. Wie finden Sie Ihre Aufgabe?

Breil:Ich muss ehrlich sagen, dass mein erster Einsatz im vergangenen Jahr ganz schön aufregend war. Sobald der Startschuss für die erste Gruppe gefallen ist, läuft das Rennen auf Hochtouren und man kann kaum mehr etwas organisieren oder ändern. Einen derartigen Ablauf vorab minutiös durchzudenken, macht mir aber großen Spaß. Und wenn man sieht, dass alles gut gelaufen ist, freut man sich umso mehr.

-Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Breil:Wenn ich die Kleinen vor, während und nach dem Rennen beobachten darf, dann geht mir wirklich das Herz auf. Man kann alle Emotionen erleben, die man sich nur vorstellen kann: die Aufregung und Anspannung vor dem Start, vor Anstrengung verzerrte Gesichter, aber auch ganz entspannt lächelnde Kinder während des Rennens – und im Zielbereich dann Tränen, Glück und Freude. In diesem Moment sind alle Anstrengungen bei der Vorbereitung vergessen.

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