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Hatten allen Grund zur Freude: die erfolgreichen Pastettener Schwertkämpfer. 

TSG erhält bei der Bayerischen unerwartet viele Medaillen

Pastettener schlagen zu

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Pastetten – In Hohenbrunn im Landkreis München wurden die bayerischen Meisterschaften in Moderner Schwertkunst ausgetragen. Mit dabei auch ein Team von der TSG Pastetten, das sich hervorragend schlug.

Am ersten Tag stand die Jugend im Mittelpunkt. Für die TSG Pastetten legte Mark Ole Wiesemann, der erstmals bei einem Turnier auf Landesebene antrat, einen Traumstart hin und konnte im Jugend-Formenwettkampf in der Unterstufe den ersten Platz erringen. In der hart umkämpften Mittelstufe sicherte sich Johannes Brandenburg Rang drei, während Kilian Weckwerth und Maximilian Krauß es mit den Rängen vier und sechs nicht aufs Treppchen schafften.

In der Kategorie Form-Mannschaft, in der neben der Technik die Synchronität bewertet wird, konnte sich das Trio Brandenburg, Krauß und Weckwerth mit einer überzeugenden Darstellung die Silbermedaille sichern.

Am Nachmittag durften Krauß und Weckwerth dann nochmals antreten – im Kampf/Semikontakt. Das Finale der Jugend-Mittelstufe war dann eine rein Pastettener Angelegenheit. Im Gefecht um den Siegpunkt konnte Weckwerth nach einem gelungenen Ausweichmanöver einen sehenswerten Treffer am Kopf erzielen und sich so den Sieg sichern.

Trainer Fabian Rasshofer kommentierte: „Man erkennt, dass beide Sportler in den Sommermonaten gut trainiert haben. Beide können anspruchsvolle Techniken jetzt auch unter hohem Druck umsetzen.“

Von diesen Vorgaben beflügelt starteten die Erwachsenen in den zweiten Turniertag. Bei den Damen sicherten sich in der Oberstufe bei den Formen Regina Gaigl und Andrea Obermeier den zweiten und dritten Platz. Bei den Herren freute sich in einer ausgesprochen knappen Entscheidung Hubert Ulber trotz eines kleinen Fehlers über die Silbermedaille.

Im Mannschaftswettkampf traten Obermeier, Ulber und Sabrina Daum nochmals an. Eine enthaltene Sprungtechnik in der vorgetragenen Form war besonders schwer zu synchronisieren, gelang aber gut, so dass am Ende ebenfalls ein zweiter Platz stand.

In den Kämpfen/Semikontakt musste sich Ulber trotz eines sehenswerten Treffers schnell dem späteren Zweitplatzierten geschlagen geben. Obermeier hingegen brachte im Finale der Damen ihre Kontrahentin, die amtierende Meisterin, an den Rand einer Niederlage: Beim Stand von 4:4 landete sie einen Treffer, den die Kampfrichter allerdings als nicht gültig werteten, und konnte dann ihrerseits einen unmittelbar folgenden Hieb nicht mehr abwehren, der dann als gültig gewertet wurde. Damit war die unglückliche 4:5-Niederlage besiegelt.

„Alle unsere Sportler haben wirklich gute Leistungen gezeigt“, fasste Mannschaftstrainer Peter Lohmeyer, dreifacher Schwarzgurt-Träger, zusammen. „Natürlich gibt es den einen oder anderen Wackler, doch das ist normal. Aber das Niveau in der TSG Pastetten ist sehr hoch, und ich bin gespannt, wie die Sportler bei der deutschen Meisterschaft abschneiden werden.“  

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