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Dem neuen Vorstand des TSV Grüntegernbach wünschte Vizebürgermeister Günther Drobilitsch (l.) viel Glück (ab 2. v. l.): Claudia Greimel, Sofia Selmani, Josef Berger, Josef Greimel und Stefan Mugler. 

TSV Grüntegernbach mit altem Vorsitzenden 

„Kämpfen, siegen, feiern“

Stefan Mugler bleibt der Chef beim TSV Grüntegernbach. Das hat die Vorstandswahl in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gottbrecht ergeben.

Grüntegernbach – Nach langjähriger ehrenamtlicher Arbeit hat dagegen Karin Berger das Amt der ersten Kassierin abgegeben. Als Nachfolgerin wurde Claudia Greimel gewählt.

Das ist aber nicht die einzige Neuerung. So wurde den Mitgliedern ein neues und für alle Abteilungen einheitliches Vereinswappen präsentiert. Es erinnert ein klein wenig an das Wappen des VfL Bochum und ist in den Vereinsfarben schwarz und gelb gehalten. Dazu wurde auch ein neues Vereinsmotto kreiert. „Kämpfen, siegen, feiern“ ist nun auf dem Briefpapier sowie auf dem Kragen der neuen Vereinshemden oder auf Vereinsjacken zu finden.

Bei der Wahl hatte sich Mugler für die Dienste von Berger, die als echte Institution im Verein gilt, bedankt. Auch Kassenprüfer Peter Breth hatte mit einem Augenzwinkern gesagt, dass er sich wieder zur Wahl stelle, „aber nur, wenn Karin Berger weitermacht“. Der pensionierte Lehrer bescheinigte Berger eine tadellose Kassenführung und lobte sie in den höchsten Tönen.

Nach der Wahl von Mugler wurde von den zahlreich anwesenden Mitgliedern auch Josef Greimel im Amt des 2. Vorsitzenden bestätigt. Die neue Kassierin Greimel wird von Sofia Selmani unterstützt. Sie macht als zweite Kassierin ebenfalls weiter. Schriftführerin bleibt Stephanie Eichner. Für eine weitere Amtszeit wurde Michael Schweindl als zweiter Schriftführer gewählt. Als Mitgliederverwalter agiert weiterhin Günther Seimel. Die Kasse wird weiterhin von Josef Berger und Peter Breth geprüft. Auch wenn Letzterer seine erneute Kandidatur an die bisherige Kassierin geknüpft hatte.

Karin Bergers letzter Kassenbericht konnte sich sehen lassen. Einnahmen in Höhe von 155 727 Euro standen im vergangenen Jahr Ausgaben von 147 003 Euro gegenüber. Unter dem Strich also ein Gewinn von fast 9000 Euro. Dazu kommen aber auch noch zwei Darlehen in Höhe von insgesamt rund 29 000 Euro. Die Kontostände aus allen Abteilungen betrugen laut Karin Berger zum Jahresende rund 51 500 Euro. In seinem Tätigkeitsbericht hatte Mugler zuvor noch auf das abgelaufene Vereinsjahr zurückgeblickt. Er zeigte sich erfreut, dass sich die beiden Showtanzgruppen „Members of Dance“ und die „Magic Dancers“ beim Ehrenamtstag in Erding zusammengerauft hätten.

Wichtigste Anschaffung des letzten Jahres sei ein neuer Spindelmäher mit einem Preis von 9500 Euro gewesen. Den alten Mäher habe man ohne Verlust mit 1000 Euro veräußert, berichtete Mugler. Außerdem berichtete er vom Baufortschritt der neuen Flutlichtanlage. Die Fundamente seien genau zur richtigen Zeit gegossen worden, als der Platz noch gefroren gewesen sei und so durch die schweren Lkw keinen Schaden erlitten habe. Darüber hinaus sei man weiter auf der Suche nach einem neuen Grundstück. Der für eine Weile favorisierte Standort befinde sich mittlerweile mitten in einem Wohngebiet. „Da machen wir uns keine Freunde“, sagte Mugler. Daher favorisiere man mittlerweile einen Standort in der Nähe der Biogasanlage.

Das Projekt einer eigenen Vereinszeitung werde nicht weiterverfolgt, erklärte Mugler. Stattdessen sei angedacht, einen Vereins-Email-Newsletter ins Leben zu rufen. Auch die Homepage wolle man endlich überarbeiten. Etwas Kopfzerbrechen bereitet Mugler derzeit die Mitgliederentwicklung der Tennisabteilung. Hier sei vor allem bei den Erwachsenen ein Rückgang zu spüren. Jugendliche dagegen könne man auch weiterhin begeistern.

In den teilweise sehr ausführlichen Berichten der einzelnen Abteilungsleiter war vor allem auch der Umbau in den Fußball-Teams des TSV Grüntegernbach ein sehr großes Thema. Nachdem man zahlreiche Spieler der A-Jugend bei der ersten Mannschaft habe einbauen müssen, sei man mit dem Nachbarvereinen TSV Buchbach und TSV Obertaufkirchen jahrgangsübergreifend eine Spielgemeinschaft eingehen müssen. Die Erfahrungen aber seien dabei bislang sehr positiv.

TOBIAS FISCHBECK

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