Offizielle Freigabe: Nachdem Pfarrer Michael Henger (hinten, l.) Gottes Segen gespendet hatte, eröffneten (vorne, v. r.) Bürgermeister Ullrich Gaigl, Abteilungsleiter Heinz Westenberger und TSV-Vorsitzender Rudolf Müller-Brunhuber die neue Beachvolleyball-Anlage.
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Offizielle Freigabe: Nachdem Pfarrer Michael Henger (hinten, l.) Gottes Segen gespendet hatte, eröffneten (vorne, v. r.) Bürgermeister Ullrich Gaigl, Abteilungsleiter Heinz Westenberger und TSV-Vorsitzender Rudolf Müller-Brunhuber die neue Beachvolleyball-Anlage.

TSV St. Wolfgang

Volleyballer können jetzt im Sand spielen

Endlich Heimspiele: Der TSV St. Wolfgang hat seine boomende Sparte Volleyball um Beachvolleyball erweitert und kann nun auch zuhause Turniere austragen.

St. Wolfgang Ein großer Tag für den TSV St. Wolfgang und besonders für die Volleyball-Abteilung: Der neue Beachvolleyball-Platz ist offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Pfarrer Michael Henger segnete die Freiluft-Sportfläche unter dem Motto: „Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper). Anschließend eröffneten Bürgermeister Ullrich Gaigl und Abteilungsleiter Heinz Westenberger die Anlage mit zwei turniertauglichen Feldern nach der EBF-Norm (European Beachvolleyball Foundation).

Seit 2015 war ein eigener Platz im Gespräch, erinnerte TSV Abteilungsleiter Rudolf Müller-Brunnhuber. Nach einigen Überlegungen wurde als idealer Standort ein Areal direkt am Kindergartenzaun auf dem Schulrasenplatz neben der Goldachhalle lokalisiert. Schulleiter Franz Finger und der gesamte Gemeinderat unterstützten das Projekt und stellten die Fläche langfristig kostenlos zur Verfügung, denn die Anlage darf auch für die Aktion „Sport nach Eins“ der Grundschule genützt werden.

Der Olympiasieg 2016 und der Gewinn der Weltmeisterschaft 2017 des deutschen Duos Laura Ludwig/Kira Walkenhorst habe Beachvolleyball bundesweit zu großer Aufmerksamkeit verholfen, sagte Müller-Brunnhuber. In St. Wolfgang habe Beachvolleyball aber bereits in den Jahren davor vor allem bei der Jugend enormen Zuspruch erfahren. Die Abteilung habe fast 100 Aktive und mehrere Mannschaften, darunter auch Beach-Teams. Um den Trend zu festigen und zu fördern, habe der TSV nun diese Anlage mit zwei Spielfeldern errichtet. „Über 40 000 Euro hat die Anlage gekostet“, berichtete Müller-Brunnhuber. Dank großer Eigenleistung, Sponsoring mehrerer St. Wolfganger Firmen und der Unterstützung des Landkreises muss der TSV noch etwa 24 000 Euro finanzieren. Das Geld sei gut und sinnvoll in die Zukunft der Jugend investiert, sagte Westenberger: „Es hat lange gedauert, jetzt ist alles fertig.“

In zehn Wochen war die gesamte Anlage mit 400 Tonnen Sand errichtet worden. Die gesamte Abteilung habe zugepackt und das Projekt mit viel Fleiß geschaffen. Dafür danke der Volleyball-Chef allen Beteiligten.

„Super Sache“, lobte auch Bürgermeister Gaigl das große Engagement des TSV, der Volleyballer und Sponsoren. Die Anlage füge sich wunderbar in die Umgebung „und kostet die Gemeinde kein Geld. Das stemmen wir selber, hatte der TSV einst angekündigt – und Wort gehalten.“

Acht Teams mit zwei TSV-Mixed-Mannschaften spielten ein Eröffnungsturnier. Am Ende schaffte es das Team TSV 1 ins Finale. Der erste Sieger auf dem neuen Platz war dann aber Gegner TSV Velden. Die ersten EBF-Turniere folgen bereits Anfang Juni, informierte Westenberger. Am Samstag, 2. Juni, findet ein Mixed-Basic-Turnier und am Sonntag, 3. Juni, ein Damen-Basic-Turnier statt, jeweils ab 10 Uhr. Hermann Weingartner

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