Spatenstich auf dem Schulplatz: Die Wolfganger Beachvolleyballer schaufelten fleißig gemeinsam mit TSV-Abteilungsleiter Heinz Westenberger (r.) und TSV-Vorstand Rudolf Müller-Brunnhuber (l.).
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Spatenstich auf dem Schulplatz: Die Wolfganger Beachvolleyballer schaufelten fleißig gemeinsam mit TSV-Abteilungsleiter Heinz Westenberger (r.) und TSV-Vorstand Rudolf Müller-Brunnhuber (l.).

TSV St. Wolfgang

Zwei neue Beachvolleyball-Plätze von internationalem Format

Zwei neue Beachvolleyball-Plätze werden neben dem Kindergarten in St. Wolfgang gebaut. 

St. Wolfgang – Die Trendsportart Beachvolleyball fasst immer mehr Fuß in den Vereinen – auch beim TSV St. Wolfgang. Mit einem symbolischen Spatenstich hat St. Wolfgangs größter Sportverein daher gestern sein neuestes Projekt gestartet: Auf der Grünfläche der Grundschule werden an der Grenze zum Kinderhaus zwei Beachvolleyball-Plätze gebaut und damit die boomende Volleyball-Sparte beim TSV erweitert.

Die Volleyballer haben rund 80 Mitglieder und fünf Teams. Drei Mannschaften haben bereits an CEV-Turnieren (europäischer Volleyball-Verband) teilgenommen. Abteilungsleiter Heinz Westenberger und zahlreiche Mitglieder sowie TSV-Vorsitzender Rudolf Müller-Brunnhuber haben sich nun früh morgens zu dem lange erwarteten Ereignis eingefunden und mit dem Spatenstich den Startschuss gegeben. Keine einfache Aufgabe bei gefrorenem Boden, sodass ein Bagger mithelfen musste.

Das Feld misst 22 mal 25 Meter und hat damit Turniergröße, erklärte Westenberger. Damit können künftig auch europäische Turniere in St. Wolfgang ausgetragen werden. Die Finanzierung sei gesichert, sagte Müller-Brunnhuber. Das Projekt sei mit 25 000 Euro veranschlagt gewesen, werde aber nun mit rund 35 000 Euro etwas teurer. Das liege auch an der solideren Ausstattung und Bauweise mit einer Umzäunung – und am „besseren Sand“.

Westenberger erklärte, es werde ein sogenannter „DVV Beach 1“-Sand-Typ verwendet, der die Eignung auch für Nationalmannschaften und überregionalen Spielverkehr habe. Die richtige Sandwahl sei für die Qualität einer Beachsportanlage extrem wichtig, um Spielern einen perfekten Untergrund bieten zu können. Etwa 350 Tonnen Sand werden benötigt.

Der TSV pflegt eine Zusammenarbeit mit der Grundschule in dem Projekt „Sport nach Eins“. Die Anlage steht so auch für die Schüler zur Verfügung. Rektor und Gemeinderat Franz Finger sagte: „A super G’schicht, wenn Kommune, Schule und Verein zusammenarbeiten.“ TSV und Schule könnten ihr Angebot erweitern, und für die Gemeinde sei es eine „gute Beteiligung am Breitensport“.

Die Kommune stellt den Platz zunächst für 15 Jahre kostenlos zur Verfügung und gibt einen Zuschuss. Der Bolzplatz der Schule bleibe erhalten und werde nun nach Süden verlegt. Das Angebot „Sport nach Eins“ werde von vielen Schülern gerne genutzt. Hermann Weingartner

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