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Abgezogen gegen enge Deckung: Taufkirchens Laura Strauss (r.) versuchte aus der Distanz gegen Karlsfeld ihr Glück, beobachtet von den Teamkolleginnen (v. l.) Andrea Blattenberger und Julia Djurdjevic.

Niederlage im Kellerduell

TSV Taufkirchen: Handballfrauen verlieren deutlich – Die Zeichenstehen auf Abstieg

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Nach nur einem Jahr wird wohl Ende März für Taufkirchens Handballfrauen das Abenteuer Bezirksliga abgeschlossen sein. Nach der heftigen 15:26-Heimniederlage gegen den TSV Eintracht Karlsfeld fehlen nun sieben Punkte auf das rettende Ufer.

Taufkirchen – Nach nur einem Jahr wird wohl Ende März für Taufkirchens Handballfrauen das Abenteuer Bezirksliga abgeschlossen sein. Nach der heftigen 15:26 (5:13)-Heimniederlage im Kellerduell gegen den TSV Eintracht Karlsfeld fehlen der Mannschaft um das Trainerduo Rosi Storck und Kati Gössl nun bereits sieben Punkte auf das rettende Ufer. Die Zeichen stehen auf direkten Wiederabstieg.

Für den Klassenerhalt bräuchte es aus Sicht der Vilstaler bei noch acht ausstehenden Begegnungen ein kleines Wunder. Mindestens vier Siege scheinen fast unmöglich zu sein. Vor allem, wenn man die Leistung gegen den Vorletzten aus Karlsfeld als Maßstab nimmt. „Der Rückrunden-Auftakt war nicht so, wie wir uns das gewünscht hatten“, war Storck nach der Schlusssirene bedient. „Die erste Halbzeit war viel zu statisch und zu zaghaft.“ Vor allem die Zahl der technischen Fehler sei erschreckend gewesen und habe den Karlsfeldern, die nun ihrerseits Anschluss an die Nichtabstiegszone gefunden haben, in die Karten gespielt.

Beide Teams mühten sich zu Beginn um Sicherheit, die Abwehrreihen dominierten. Taufkirchen lag 0:2 hinten, ehe Laura Strauss der Anschluss gelang (7.). Nach dem 2:3 (11.) durch Johanna Christofori setzten sich die Gäste sukzessive ab (8:3/23.). Dass es schnell deutlich wurde, war auch drei vergebenen Strafwürfen der Gastgeberinnen geschuldet. Beim Stand von 5:15 (36.) war darum eigentlich schon alles gelaufen.

Dass dennoch Potenzial im jungen Taufkirchener Team steckt, bewies der Rest der Partie. In der Kabine hatte es ein mittleres Donnerwetter gegeben, dazu stellten Storck/Gössl taktisch um. Die Gäste bekamen nicht mehr die Freiräume und mussten sich ihre Tore nun härter erkämpfen als zuvor. „Es ging etwas besser, aber der Knoten ist nie wirklich geplatzt“, bedauerte Trainerin Storck.

Tore für Taufkirchen:

Laura Strauss 5/3, Johanna Christofori 4/1, Andrea Blattenberger 2, Petra Saler 2, Julia Kerscher und Ursula Rasthofer. 

Olaf Heid

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