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Überragend in jeder Hinsicht: Deborah Peddoni (Nummer 21) war mit ihren sechs Treffern beste Wartenberger Werferin beim 18:17-Sieg gegen den TV Altötting 2. Außerdem auf dem Foto (v. l.): Mira Huber, Andrea Angermaier, Stefanie Schröder, Verena Starflinger und Eike Schuhmacher.

Heimerfolg für Wartenberger Handballerinnen

„Ein Tick zu viel Kuddelmuddel“

Einen Heimerfolg feierten die Handballerinnen des TSV Wartenberg gegen den TV Altötting.

Wartenberg – Einen 18:17 (8:9)-Heimerfolg feierten die Handballerinnen des TSV Wartenberg in der Bezirksklasse Ost gegen den TV Altötting. In einer lebendigen Anfangsphase ging der TSV nach acht Minuten durch Vreni Stürzl 4:2 in Führung. Die bisher sieglosen Gäste bereiteten dem TSV danach in der Verteidigung zunehmend Probleme und drehten die Partie bis zur 20. Minute auf 7:6. In dieser Saison hatte die Defensive eigentlich zu den Stärken gezählt.

Gerade nach der Pause wurde die Partie immer intensiver, jeden Ballgewinn und jedes Tor mussten die Gastgeberinnen hart erarbeiten. Doch es zahlte sich aus. In der 40. Minute glich Eike Schuhmacher aus, und kurz darauf traf Stürzl zur erneuten Führung. Nun wechselte das Ergebnis laufend zwischen Ausgleich und knappem Vorsprung für den TSV, was für die Zuschauer sicher spannend zu beobachten war, aber die Beteiligten einige Nerven gekostet haben dürfte. Nachdem die Wartenbergerinnen wieder einmal lange zu fahrlässig mit ihren Chancen umgingen, setzten sie sich am Ende dank Stürzl und der seit Wochen starken Deborah Peddoni mit zwei Toren Vorsprung ab und retteten den Sieg über die Ziellinie. In der letzten Spielsekunde konnten die Gäste nur noch auf 17:18 verkürzen.

„Am Ende war es ein spannendes Handballspiel, wie sich das die Zuschauer wünschen“, bilanzierte Trainer Andreas Adelsberger, für den es eselbst „vielleicht ein Tick zu viel Kuddelmuddel“ war. „Vor allem die schlechte Chancenverwertung war wieder ein großes Manko, was aber nicht bedeutet, dass wir keine schön herausgespielten Tore zu sehen bekamen. Auf die kämpferische Leistung können wir aufbauen. Die Mannschaft hat gezeigt dass wir nicht nur einfache Spiele gewinnen können.“

TSV-Tore:

Vreni Stürzl 5, Andrea Angermaier 3, Eike Schuhmacher 3, Deborah Peddoni 7/1.  

Andreas Priglmeir

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