„Knorr Fix“-Würzmischung wird zurückgerufen - aus einem absurden Grund

„Knorr Fix“-Würzmischung wird zurückgerufen - aus einem absurden Grund
Fünf Sätze zu spielen und zu verlieren ist bitter, aber immerhin gab es einen Sieg für den TuS Oberding nach den zweiten fünf Sätzen. Archivbild.

Zweimal über die volle Distanz

TuS Oberdings Volleyballer gewinnen und verlieren mit je 3:2

Am Ende des Spieltags in der Bezirksliga waren die Volleyballer des TuS Oberding einfach nur müde. Zweimal mussten sie über die Maximaldistanz von fünf Sätzen gehen.

Oberding – Am Ende des Spieltags in der Bezirksliga waren die Volleyballer des TuS Oberding einfach nur müde. Zweimal mussten sie über die Maximaldistanz von fünf Sätzen gehen – zunächst unterlagen sie gegen den gastgebenden Putzbrunner SV 2:3, dann durften sie sich über ein 3:2 gegen den TuS Holzkirchen freuen. Oberdings Teamführer Christian Sieracki meinte danach: „Die zehn Sätze hätte es nicht unbedingt gebraucht.“

Gegen Putzbrunn kam der TuS gut ins Spiel, überzeugte mit ordentlichen Angriffen. Andre Paul zeigte bei seinem Comeback eine sehr ordentliche Leistung, und Nick Schomann „durfte“ bei seiner ersten Vorstellung in der Saison als Mittelblocker gleich einmal von Anfang bis Ende aufs Feld. Sieracki: „Er hat seine Sache sehr gut gemacht, musste viel arbeiten.“

Mit 25:20 Punkten für Oberding endete der erste Durchgang, doch im zweiten Abschnitt häuften sich die Fehler beim TuS. Trotz einer 22:20-Führung mussten die Gäste den Abschnitt noch mit 24:26 Punkten abgeben. Hoffnung bereitete Durchgang drei, den Oberding klar für sich entschied (25:18). Sieracki: „Danach merkte man uns aber die lange Pause an. Wir hatten nur zweimal trainiert, die Konzentration ließ nach.“ In der Folge gab es ein 19:25 und im Tiebreak ein 16:18 aus Oberdinger Sicht. Da hatten sie sogar einen Matchball und vergaben die Partie dann durch zwei unglückliche Fehler.

Vor der zweiten Begegnung gegen Holzkirchen verletzte sich Raiko Worf beim Aufwärmen, und auch Paul war nicht mehr dabei. Daher musste Florian Stöckl vom Mittelblock auf die Außenannahme wechseln und Martin Geigl ungewohnt auf die Diagonalposition. Im Mittelblock kam mit Manuel Schnell ein Spieler zum Einsatz, der erstmals eine Partie über die volle Distanz absolvierte. Im ersten Satz merkte man noch nicht, dass eine komplett umgestellte Truppe auf dem Platz stand, Oberding gewann 25:13. Sieracki: „Dann aber sahen wir immer mehr, dass einige nicht so recht wussten, wo sie auf dem Platz stehen.“

Die nächsten zwei Durchgänge gingen an Holzkirchen, ehe sich Oberding wieder aufs einfache Spiel konzentrierte und mit 25:15 sowie 15:8 doch noch den Sieg holte. Es wäre mehr drin gewesen an diesem Spieltag, so der Teamführer: „Insgesamt sind wir aber angesichts der Personalsituation doch zufrieden.“ Mit 19 Zählern steht Oberding auf Rang vier.

Bernd Heinzinger

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