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Wollen die FCM-Erfolgsgeschichte fo rtführen (hinten, v.l.): Thomas Kressirer, Franz Hermansdorfer, Max Kaifel, Rupert Lanzinger, Rosemarie Thumbs, Bürgermeisterin Pamela Kruppa, Sportreferent Georg Humplmair sowie (vorne, v. l.) Manuel Kroh, Vorsitzender Karl Thumbs, Helmut Huber und Robert Kroh.

Jahreshauptversammlung FC Moosinning

Umkleiden des FC Moosinning unter Wasser

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Gut aufgestellt ist der FC Moosinning. Sportlich läuft es rund, die Mitgliederzahl ist konstant hoch. Doch drücken den Verein auch Sorgen, die bei der Jahreshauptversammlung zur Sprache kamen. Und auch Ideen von Fußballchef Rupert Lanzinger sorgten für Diskussionen.

Moosinning – 871 Mitglieder, darunter 312 Kinder und Jugendliche, hat der FC Moosinning – 65 waren zur Jahreshauptversammlung in den Daimerwirt gekommen. Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen, die vom Vorstand bestens vorbereitet waren, von Sportreferent Georg Humplmair als Wahlleiter in Rekordzeit durchgezogen wurden und keine großen Veränderungen brachten (siehe Kasten).

Der alte und neue Vorsitzende Karl Thumbs zeichnete in seinem Rechenschaftsbericht ein sehr erfreuliches Bild. 19 Mannschaften seien vergangene Saison im Spielbetrieb gewesen, neben drei Herrenteams waren es 16 Nachwuchsmannschaften. Im Trainingsbetrieb werde es folglich sehr eng, und der Verein bräuchte dringend einen weiteren Platz. „Am meisten beschäftigt uns aber die katastrophale Situation in den Umkleiden“, meinte Thumbs nachdenklich.

Dieses Problem sprach auch Fußball-Abteilungsleiter Rupert Lanzinger in seinem Rechenschaftsbericht an. „Es ist für mich ein unhaltbarer Zustand, wenn man übers Wasser, das von unten kommt, Bretter drüberlegt, damit man nichts mehr sieht“, kritisierte er. Lanzinger regte bezüglich des Mangels an Trainingsplätzen etwas an, „auch wenn es dem einen oder anderen die Fußnägel aufdrehen wird“. Man sollte sich vielleicht im Jugendbereich mit dem Gemeinderivalen SV Eichenried „an einen Tisch setzen und eine gemeinsame Lösung suchen, denn die haben Plätze“. Und noch eine Anregung gab der Fußball-Chef: „Vielleicht sollte man mal drüber nachdenken, die erste Mannschaft in eine Art GmbH zu überführen, wie es Pipinsried jetzt macht.“ Die Zeit würden sich schließlich ändern und man dürfe nichts versäumen.

„So einfach, wie sich das manche vorstellen, ist es einfach nicht“, entgegnete Sportreferent Humplmair. „Und vor einer Abspaltung in eine GmbH möchte ich warnen. Ich weiß nicht, ob das gut geht.“ Bürgermeisterin Pamela Kruppa hatte zuvor schon erklärt, dass es im Gemeinderat drei Strömungen gebe. Zum einen diejenigen, die für eine Sanierung seien, zum anderen welche, „die für eine große Lösung sind, mit einem Heim für alle Vereine“. Und schließlich noch diejenigen, für die andere Themen vordringlicher seien wie Kindergarten, Feuerwehrhaus und Schule. Kruppa regte einen gemeinsamen Termin von Gemeinderat und dem Moosinninger FC-Vorstand an: „Dann wollen wir wissen, wohin der Zug fährt.“

„Ich als Sportreferent möchte natürlich immer die Belange der Vereine durchsetzen“, sagte Humplmair und meinte: „Wir haben bis jetzt immer eine Lösung gefunden.“ Nicht förderlich sei allerdings, wenn dann in der Zeitung stehe, der FC Moosinning habe fünf neue Spieler verpflichtet. „Da wird sich dann der eine oder andere denken: Aha, fünf Spieler. Dann sollen sie sich lieber an den Kosten beteiligen.“ Auf den Einwand eines Zuhörers, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun, sagte Humplmair: „Mir ist das klar. Aber erzähl das mal jemandem, der vom Fußball nichts versteht.“ Ein Gemeinderatsmitglied habe sogar unlängst vorgeschlagen: „Dann sollen die Moosinninger halt heimfahren zum Duschen.“

Bei den anschließenden Wahlen gab es nur wenig Veränderungen. Freddy Obermeier und Basti Kroh kandidierten nicht mehr. Für den stellvertretenden Fußball-Chef gibt es mit Peter Werndl (1. Mannschaft), Thomas Kressirer (2. und 3. Mannschaft) und Britta von Hermanni (Frauen) gleich drei Nachfolger. Max Kaifel ist Nachfolger von Jugendleiter Obermeier, der sich in einer emotionalen Rede verabschiedete (Bericht folgt). Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimme gewählt.

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